
Bergstraße. In der Kreisliga B kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer VfB Lampertheim und dem FSV Zotzenbach.
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„Obwohl Lampertheim in der Tabelle so weit vorne steht, wird es ein 50:50-Spiel, in dem wir uns etwas ausrechnen“, sagt Zotzenbachs Vorsitzender Roland Agostin, der darauf hofft, dass seine Elf auch im Ried selbstbewusst auftritt. Auch dieses Mal wird Riza Aydogan wohl nicht in der Startelf des FSV stehen, denn er kehrt erst am Sonntag aus dem Urlaub zurück.
„Wenn man seine Chancen nicht nutzt, passiert so etwas“, war Jens Stark, Trainer des Tabellenzwölften SG Nordheim/Wattenheim, nicht gerade erbaut über das vermeidbare 0:1 beim SV Fürth II, zumal der Gegner mit „seinen drei Chancen einen Treffer erzielte“. Doch damit nicht genug: Jonas Pixberg ist nach seiner Gelb-Roten Karte für ein Spiel gesperrt. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Salko Drekovic, dessen Kniescheibe zunächst heraus- und später wieder hereinsprang. „Vor dem Heimspiel gegen den VfR Bürstadt ist die Ausgangslage nicht gerade rosig. Aber wir müssen endlich anfangen, zu punkten“, will Stark, dessen Mannschaft letztmalig Anfang August gewann, endlich die Wende zum Besseren herbeiführen.
Noch ein Stück weiter unten im Tabellenkeller empfängt der 14. FC Fürth II die SG Gronau, die aktuell auf dem 13. Platz rangiert. „Wenn wir Gronau überholen wollen, muss jeder Einzelne an seine Leistungsgrenze gehen“, erhofft sich Fürths Trainer Sascha Amend einen Heimsieg. „Wir müssen an die starke zweite Halbzeit bei der Tvgg Lorsch II anknüpfen und eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen“, sagt er. Doch Amend plagen personelle Nöte. Tobias Eck ist gesperrt, hinter dem kranken Mohamed Hodroj sowie Yannic Riesinger und Steven Hanke, die in Lorsch Blessuren davongetragen haben, stehen Fragezeichen.
Miguel Da Silva hofft auf Zählbares für den SVK
Noch weiter unten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht der weiter sieglose SV Kirschhausen (ein Punkt aus neun Spielen, Torverhältnis: 6:22). „Es werden keine Niederlagen mehr angenommen“, scherzt SVK-Trainer Miguel da Silva und hofft beim SV Zwingenberg auf etwas Zählbares. An der personell misslichen Situation mit den vielen Verletzten wird sich im Heppenheimer Stadtteil aber auch am Sonntag nichts ändern. „Wir werden uns jetzt bis Weihnachten so durchwursteln müssen“, bedauert der SVK-Coach.