
Bergstraße. Katzenjammer beim B-Ligisten VfR Bürstadt, der einen dreifachen Punktgewinn im Derby gegen Eintracht Bürstadt II fest einplante. Doch stattdessen hieß es am Ende 2:3. „Wenn wir Ende der nächsten Woche gegen den FSV Zotzenbach das Endspiel um Relegationsplatz drei erreichen wollen, müssen wir nun bei Meister VfB Lampertheim unbedingt punkten“, sagt der Sportliche Leiter Thorsten Stalyga. Durch die Heimniederlage gegen die Eintracht habe sich seine Elf selbst in diese Drucksituation gebracht. „Dennoch sind wir fest davon überzeugt, in Lampertheim etwas Zählbares zu holen“, so Stalyga, der den Ausfall von Güven Utlu (Kreuzbandriss) bedauert.
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„Jetzt sind wir wieder dick dabei“, kommentiert Zotzenbachs Vorsitzender Roland Agostin die Situation und wähnt sich im Kampf um den dritten Platz nicht nur in einem Zweikampf mit den Bürstädtern: „Der TSV Gras-Ellenbach kann auch noch dazustoßen. Das darf man nicht vergessen.“ Zwar sei es für seine Mannschaft nun oberste Pflicht, das Heimspiel gegen den SV Fürth II zu gewinnen, doch das sei auch in anderen Begegnungen der Fall gewesen. „Nur haben wir sie eben nicht gewonnen“, bedauert Agostin. Die Fürther seien auf alle Fälle eine Mannschaft, die mit dem 1:0-Heimsieg über Meister VfB Lampertheim weiterhin an Selbstbewusstsein gewonnen hätte. „Aber wir wollen die Relegation. Da zählt nur ein Sieg“, so Agostin, der sich darüber freut, dass die beiden Verteidiger Jan Hufnagel und Miko Boml wieder in die Mannschaft zurückgekehrt sind.
In Sachen Klassenerhalt befand sich der SV Kirschhausen auf einem guten Weg. Doch nun muss die Elf von Trainer Sascha Schmitt nachsitzen. „Das Momentum liegt auf Seite von Eintracht Bürstadt II“, ist Schmitt nicht entgangen, dass sich der Konkurrent aus dem Ried zurückgemeldet hat. Zudem müssen die Kirschhäuser beim bereits als Aufsteiger feststehenden ISC Fürth eine schwere Aufgabe bewältigen. „Wir fahren nach Lörzenbach, um etwas zu holen. Das ist uns ja auch im Hinspiel beim 0:0 gelungen“, sagt Schmitt, der das Vorhaben als eine „Mammutaufgabe“ betrachtet, zumal Erik Bungard, Bastian Bizer und Maximilian Hafer urlaubsbedingt fehlen.