
Bergstraße. Einen überraschenden 4:0-Erfolg holte der Tabellendritte FSV Zotzenbach im Spitzenspiel der Fußball-B-Liga gegen den VfB Lampertheim, der in Sachen Meisterschaft noch längst nicht durch ist. Nach dem glorreichen 7:2-Erfolg über den SV Eintracht Zwingenberg wird der Klassenerhalt für den SV Kirschhausen immer wahrscheinlicher.
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Nach dem frühen 1:0 durch Riza Aydogan rührten die Zotzenbacher Beton an und verlegten sich aufs Kontern. Diese Taktik gegen eine ersatzgeschwächte Lampertheimer Mannschaft fruchtete, und als Jucine Baur in der 68. Minute Spielertrainer David Rauch bediente, fiel das 2:0 und damit die Vorentscheidung. "Vielleicht ist unser Erfolg aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Lampertheim hielt immer gut mit und war für einige Zeit sogar spielbestimmend", relativierte Zotzenbachs Vorsitzender Roland Agostin.
Nach dem Spiel bildeten die Spieler des ISC einen Kreis und skandierten im schönsten Türkisch ihre Freude. "Es hat uns überrascht, dass wir auf dem großen Rasen spielen mussten, und das hat ziemlich viel Kraft gekostet. Letztlich aber war es ein Arbeitssieg meiner Mannschaft, die nach der Niederlage gegen Bürstadt Charakter gezeigt hat", befand ISC-Trainer Ogün Hanci. "Unsere Jungs hätten sich ein Unentschieden nach der mega-guten ersten Halbzeit redlich verdient gehabt", bedauerte dagegen Tvgg- Trainer Volker Pitz.
"Nachdem wir zwischenzeitlich einen kleinen Durchhänger hatten, ließ es sich hinten heraus wieder ganz gut spielen, und nach unserem 4:2 war die Zwingenberger Moral gebrochen", freute sich Kirschhausens Trainer Sascha Schmitt. Das einzige, was ihn störte, war das großzügige Auslassen von Möglichkeiten: "Drei, vier Tore hätten wir locker mehr schießen können."
"Wir haben die Bürstädter 60 Minuten lang geärgert, dann hat sich deren individuelle Klasse durchgesetzt", ließ Nowa-Trainer Jens Stark die Begegnung Revue passieren und bedauerte das Auslassen von Konterchancen in der ersten Halbzeit. "Für mich hat die Begegnung letztlich seinen verdienten Ausgang genommen. Ich kann meiner Elf keinen Vorwurf machen", so Stark.