
MICHELSTADT. Die GSV Breitenbrunn will die Klasse in Richtung A-Liga verlassen. Das gelingt ihr aber nur, wenn sie die Meisterschaft einfährt. Die Konkurrenz ist riesig und auch der Gastgeber am Sonntag, der VfL Michelstadt II, gehört zu diesen ambitionierten Teams.
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Die personellen Ausfälle schränken die Handlungsmöglichkeiten von der GSV Breitenbrunn immer stärker ein. Besonders bitter ist das Fehlen der beiden Brüder Lars und Erik Ehrhardt in der Innenverteidigung, dem sensibelsten Mannschaftsteil im Breitenbrunner Spiel, wodurch auch einige Stabilität verloren geht und damit die GSV grundsätzlich anfälliger für Gegentore ist. Aber es ist nicht nur die Defensive des ambitionierten B-Ligisten, der derzeit auf weitere Leistungsträger verzichten muss: Auch Rafael Deitrich auf der Außenbahn und Torgarant Rene Reinhard werden längere Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Wenn es dick kommt, dann kommt es meistens ganz dick: Breitenbrunns Co-Spielertrainer Sebastian Hanatschek ist wegen seiner Knieprobleme ebenfalls angeschlagen und könnte im anstehenden Spitzenspiel vielleicht auch nicht zur Verfügung stehen. Für Spielertrainer Christopher Volk und die Mannschaft keine einfache Zeit in der Trainingswoche vor dem Spitzenspiel beim VfL Michelstadt II. „Wir werden dennoch eine konkurrenzfähige Mannschaft am Sonntag in Michelstadt auf den Platz bringen. Der Zusammenhalt auf dem Platz ist stark und die Trainingsbeteiligung mit 18 Spielern nach wie vor bemerkenswert stabil hoch, was für einen Monat wie den November auch nicht selbstverständlich ist“, erklärt Breitenbrunns sportlicher Leiter Mirko Olt.
Trotz der Personalsorgen überwiegt der Optimismus im Lützelbacher Stadtteil: Vor dem 18. Spieltag steht die GSV auf Rang fünf, genau fünf Punkte hinter Spitzenreiter SSV Brensbach II, den man zuletzt mit 4:2 geschlagen hatte. Gewinnen die Breitenbrunner ihre beiden ausstehenden Spiele, wären sie selbst der Tabellenerste in der B-Liga. Gerade das Spitzenspiel gegen beständig gut spielende Brensbacher war für den Sportlichen Leiter ein Gradmesser: „Da haben wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt.“ In Michelstadt erwarte er „ein sehr, sehr schweres Spiel“, so Olt, der auch auf die Taktik von Trainer Chris Volk setzt.