
Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten drei Ligaspielen siegten die Rot-Weißen beim SV Babelsberg 03 verdient mit 2:0 (2:0) und bleibt damit in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.
BERICHT des FC Rot-Weiß Erfurt
Im Vergleich zum 7:0-Erfolg im Thüringenpokal gegen den FSV Ohratal nahm RWE-Cheftrainer Fabian Gerber drei Veränderungen in seiner Startelf vor. Marco Wolf, Benjika Caciel und Stanislav Fehler rückten für Artur Golubytskij, Sejdo Durakov und den in der Liga gesperrten Obed Ugondu in die Anfangsformation. Trotz der personellen Umstellungen erwischte Erfurt einen Traumstart.
Von Beginn an zeigte sich der FC RWE hellwach. Bereits in der 4. Minute brachte Raphael Assibey-Mensah die Rot-Weißen in Führung und erzielte somit sein Debüttor in der Regionalliga Nordost. Nach einem weiten Einwurf von Ben-Luca Moritz stand der Offensivmann goldrichtig und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung von Babelsberg-Keeper Maximus Babke zum 0:1 ein. Nur zwei Minuten später legte die Mannschaft nach: Benjika Caciel zog von der linken Außenbahn nach innen und schlenzte den Ball aus rund 20 Metern sehenswert in den linken oberen Winkel – 0:2 (6.). Ein früher Doppelschlag, der die Gäste in eine komfortable Ausgangsposition brachte. Babelsberg kam nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. George Didoss prüfte Lorenz Otto, der jedoch sicher parierte. Auf der anderen Seite verpassten Assibey-Mensah (17.), Til Schwarz (25.) und Marco Wolf (27.) eine mögliche Vorentscheidung. Mit der verdienten 2:0-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Babelsberg den Druck. Die Gastgeber drängten früh auf den Anschlusstreffer und erhielten in der 56. Minute die große Gelegenheit, als Schiedsrichter Max Kluge nach einem Handspiel von Benjika Caciel auf Strafstoß entschied. Doch Maurice Covic schoss den Ball über das Tor. Anschließend zogen sich die Erfurter Jungs etwas zurück, standen defensiv kompakt und lauerten auf Konter. Babelsberg kam durch Luis Müller (77.) und Leon Bürger (90.+5) zwar noch zu Chancen, blieb aber glücklos. Die Defensivreihen verteidigten den Vorsprung mit großem Einsatz und ließen sich auch in der hektischen Schlussphase nicht mehr aus der Ruhe bringen.
Nach zuletzt durchwachsenen Wochen zeigte der FC Rot-Weiß Erfurt in Potsdam die richtige Reaktion: Früh effektiv, mannschaftlich geschlossen und defensiv diszipliniert. Dank der Treffer von Raphael Assibey-Mensah und Benjika Caciel nehmen die Rot-Weißen drei wichtige Punkte aus der Filmstadt mit nach Hause und bleiben weiter oben dran.