
Wir haben uns wieder getraut. Ab sofort erscheinen in regelmäßigen Abständen Saisonvorschauen im FuPa Baden Gebiet, in denen wir unsere (subjektive) Meinung zur kommenden Runde samt Platzierungstipps der einzelnen Teams abgeben.
Also bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, schließlich heißt das auch, dass wir einige Klubs auf Abstiegsplätze tippen. Seht es einfach als zusätzliche Motivation und gebt euer Bestes, unsere Einschätzungen ins Gegenteil zu verkehren.
Heute steht die Heidelberger Kreisklasse A im Fokus.
TSV Gauangelloch:
Wie in der Prognose vom letzten Jahr erwartet, beendete Gauangelloch die Vorsaison in der Spitzengruppe. Man hat sich u.a. mit den Karamanitakis-Brüdern, vom Aufsteiger Meckesheim/Mönchzell, verstärkt. Der neue Trainer Caramia stieg als Spieler bereits mit Gauangelloch auf. Vielleicht gelingt das in dieser Saison als Coach noch einmal.
1.FC Mühlhausen II:
Die Mannschaft hat den prognostizierten Aufstieg klar verfehlt, der Grund dafür war eine ganz schwache Rückrunde. Man geht nun mit einem sehr jungen Kader in die neue Saison. Es ist schwer einzuschätzen, wie gezielt der Verein den Aufstieg der zweiten Mannschaft angeht. Mühlhausen II gehört, wie eigentlich immer in letzten Jahren, wieder zu den Aufstiegsaspiranten.
SG Tairnbach:
Tairnbach hat in der letzten Saison als Aufsteiger die positive Einschätzung noch übertroffen. Es gelang sogar die Qualifikation für den Verbandspokal. Der Kader bleibt ziemlich unverändert und die eingespielte Mannschaft wird erneut in der Spitzengruppe zu finden sein.
BSC Mückenloch:
Es sind einige Abgänge, unter anderem Spielertrainer Rothenberger, zu vermelden, aber auch ambitionierte Zugänge vom Kreisligaabsteiger aus Mauer. Außerdem stößt mit Frank Eversberg ein Hochkaräter auf der Trainerposition dazu. Deshalb erfolgt eine leicht bessere Prognose als letzte Saison, nämlich Platz 4 bis 6.
SV Waldhilsbach:
Der Verein verliert Spielertrainer David Steiner als Trainer nach Spechbach. Der Mannschaft um den neuen Teammanager Timo Fischer aus Lobbach und mit dem erfahrenen Trainer Gärtner, gelang es einige hochkaratige Verstärkungen an Land zu ziehen. Wenn Sie an die überragende Rückrunde der letzten Saison (zweiter hinter TB Rohrbach) anknüpfen, dann ist ein oberer Mittelfeldplatz möglich.
TSV Rettigheim:
Nach einigen Startschwierigkeiten in der A-Klasse konnte der Klassenerhalt klar gesichert werden. Es gibt wenige Abgänge, aber Verstärkungen aus Mauer und der eigenen Jugend. Der Kader scheint leistungstechnisch stärker zu sein als in der vergangenen Saison. Ein guter Mittelfeldplatz ist auf jeden Fall zu erwarten.
FC Sandhausen:
Der Aufsteiger geriet wie prognostiziert nie in Abstiegsgefahr. Die Rückrunde war allerdings deutlich schwächer als die Vorrunde. Die zweite Saison wird allgemein aber immer als schwieriger eingeschätzt. Trotzdem wird der FC Sandhausen die Platzierung vom letzten Jahr bestätigen können.
Nachdem einige Jahre erfolgreich der Abstieg vermieden wurde, musste jetzt der Gang in die A-Klasse angetreten werden. Einige Stammspieler aus der letztjährigen Saison verließen daraufhin den Verein. Wenn die neu zusammengestellte Mannschaft schnell harmoniert, ist ein guter Mittelfeldplatz möglich.
FC Germania Meckesheim/Mönchzell:
Der neue Trainer Mathias Vogt folgt auf Nik Primorac. Torjäger Karamanitakis wechselt nach Gauangelloch und ist sicher ein großer Verlust, dafür bringt der spielende Co- Trainer Nick Trabold Landesligaerfahrung mit. Wenn zudem der Aufstiegsschwung mitgenommen wird, dürfte die Mannschaft nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Erste Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen bestätigen dies.
VfB St.Leon II:
Torgarant Björn Wagner hat seine Karriere beendet, darauf stoßen einige A-Junioren zum Kader hinzu. Wenn durch den Verbandsligaaufstieg der ersten Mannschaft Spieler des ehemaligen Landesligakaders im Laufe der Saison in der zweiten Mannschaft auflaufen ist ein guter Mittelfeldplatz möglich. Ansonsten muss der Blick eher auf die untere Tabellenhälfte gerichtet werden.
TSV Wieblingen:
Der Weg von der Verbandsliga führte seit 2021 leider nur nach unten bis zum jetzigen Zeitpunkt in die Kreisklasse A. Fünf Abgängen stehen 13 Neuzugänge entgegen. Trotz der enormen Konkurrenzsituation in Heidelberg gelang es dem Verein einen konkurrenzfähigen Kader zusammenzustellen.
SpG Dilsberg/Bammental II:
Das Trainergespann Weitzell, Rudy, Muth will einen Kader zusammenstellen, der nicht wie letzte Saison lange Zeit in den Abstiegskampf verwickelt wird. Die ersten Ergebnisse aus der Vorbereitung und dem Kreispokal lassen erkennen, dass dies gelingen wird.
VfB Wiesloch:
Es bleibt abzuwarten, ob die gute Jugendarbeit endlich einmal Früchte trägt bei den Herrenmannschaften. Ansonsten ist zu befürchten, dass es erneut gegen den Abstieg geht. Ob der neue spielende Co -Trainer Timo Baust als Verstärkung ausreicht ist fraglich. Positiv stimmt jedoch die erfolgreiche Rückrunde aus der Vorsaison.
SG Viktoria Mauer:
Der Kreisligaabsteiger verliert mehrere Stammspieler an die Konkurrenten BSC Mückenloch, SpG Meckesheim-Mönchzell sowie TSV Rettigheim. Die Abgänge konnten nicht gleichwertig ersetzt werden, deshalb kann das Ziel nur der Klassenerhalt sein.
DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal II:
Aufgrund der überragenden Rückrunde, teilweise mit Unterstützung aus dem Landesligakader, konnte der Abstieg vermieden werden. Es ist sehr fraglich, ob dies nochmals so möglich ist und ob die personellen Veränderungen dazu führen, eine sorgenfreiere Runde zu spielen.
Aramäer Leimen:
Der Verlust des Stürmers Dybrill nach Ketsch ist kaum zu kompensieren. Sonst gibt es wenig Veränderungen im Kader. Das dürfte nicht reichen, um bei der enorm starken Konkurrenz die Klasse zu halten.