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Aus der A-Klasse in die Bezirksliga: Franz Maurer wagt Abenteuer Bad-Heilbrunn

Bei Garmisch für nicht gut genug befunden

von Joshua Eibl · 02.07.2025, 06:33 Uhr · 0 Leser
Franz Maurer (oranges Trikot) scheut die Konkurrenz in der Bezirksliga nicht.
Franz Maurer (oranges Trikot) scheut die Konkurrenz in der Bezirksliga nicht. – Foto: AM/A

Franz Maurer wechselt vom SC Eibsee Grainau in die Bezirksliga. Beim SV Bad-Heilbrunn stellt sich der 25-Jährige dem Konkurrenzkampf um die Nummer 1.

Es ist ein Weg, den nur wenige Fußballer in ihrer Karriere beschreiten. Franz Maurer, bisher Torhüter beim SC Eibsee Grainau in der A-Klasse, zieht es in die Bezirksliga – satte drei Ligen über dem bisherigen Klassement. Verstecken will er sich deshalb aber nicht und wagt voller Selbstvertrauen das Abenteuer beim SV Bad Heilbrunn.

Der Wechsel kam durch das engmaschige Scouting des Vereins aus dem Nachbarlandkreis zustande. „Jürgen Keilwerth, ein Berater, hat mich wohl schon bei ein paar Spielen beobachtet“, erzählt Maurer. Und dieser war wohl schnell vom 25-Jährigen überzeugt. Einen Anruf sowie Probetraining später stand Maurers Engagement nichts mehr im Wege.

„Früher haben sie mir beim 1. FC gesagt, dass es für eine höhere Liga bei mir nicht reicht. Jetzt kann ich ihnen zeigen, dass es anders ist.“

Franz Maurer

Zwei wesentliche Gründe gaben den Ausschlag für den Wechsel nach Bad Heilbrunn. Zum einen steht der sportliche Aufstieg. „Ich wollte es einfach nochmal ein bisschen höher probieren.“ Zum anderen sorgte ausgerechnet der 1. FC Garmisch-Partenkirchen, Maurers Jugendclub, für extra Motivation. „Früher haben sie mir beim 1. FC gesagt, dass es für eine höhere Liga bei mir nicht reicht. Jetzt kann ich ihnen zeigen, dass es anders ist.“

Doch nun folgt die eigentliche Arbeit. Beim letztjährigen Siebten der Bezirksliga muss er sich einem knallharten Konkurrenzkampf stellen. Mit dem bisherigen Torwart Christoph Hüttl und dem aus Habach gewechselten Alihan Uzun sind ihm Einsätze nicht garantiert. Dennoch hat der Grainauer keine Sekunde gezögert. „Ich freue mich darauf, jedes Mal zu zeigen, was ich kann.“

Ganz aus der Welt ist er für seinen Heimatverein jedoch nicht. „Wenn ich Zeit habe, werde ich mir jedes Spiel anschauen.“ Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen mit seinen Grainauer Spezln.