
Viele Fragezeichen schweben über dem Weinweg: Der FC Kosova Regensburg steht vor einer ungewissen Zukunft. Sogar die komplette Auflösung des 2007 gegründeten Vereins drohte. Sie konnte nochmal abgewendet werden. Gegenwärtig steht man ohne Vorsitzenden da. Zeitnah sind Neuwahlen anberaumt. Anschließend können sich die Verantwortlichen an die Trainersuche sowie an die Kaderplanung für die kommende Saison machen. Letzteres dürfte einer Mammutaufgabe gleichkommen, verlassen diesen Sommer doch zahlreiche Spieler aus dem Bestandskader den Landesliga-Absteiger.
Wie kritisch es um den FC Kosova, der innerhalb von zehn Jahren aus der A-Klasse in die Landesliga marschiert war, bestellt ist, geht aus einem jüngsten Beitrag des Klubs in den sozialen Medien hervor. „Der FC Kosova Regensburg durchlebt derzeit eine der schwierigsten Phasen seiner Vereinsgeschichte. Nach vielen erfolgreichen Jahren voller Opferbereitschaft und Stolz für unsere Gemeinschaft steht unser Verein leider kurz vor der Insolvenz und Auflösung“, heißt es in der auf albanisch verfassten Meldung sinngemäß. Die Auflösung des Vereins sei eigentlich für vergangenen Donnerstag, 28. Mai, anberaumt gewesen. „Doch dank der Hilfe zweier Investoren – die anonym bleiben möchten – ist es uns gelungen, dieses schmerzhafte Szenario noch einmal abzuwenden und dem Verein eine neue Chance zu geben, seine Existenz fortzusetzen.“
Im Moment steht der FC Kosova ohne Vorsitzenden da. Es ist die erste „Baustelle“, die es zu beheben gilt. Hierfür hat der Verein für die kommenden Tage Neuwahlen für das Amt des Vorsitzenden anberaumt. „Zu diesen Wahlen ist jeder herzlich eingeladen, um zur Zukunft des Vereins beizutragen“, heißt es. Es gebe bereits Interessenten, die bereit seien, die Vereinsführung zu übernehmen. „Doch gerade in dieser kritischen Situation brauchen wir die Unterstützung und den Zusammenhalt aller.“ Abschließend schreibt der FC Kosova sinngemäß: „Nur gemeinsam können wir unseren Verein retten und den FC Kosova Regensburg auf einen soliden Weg zurückführen. Und dorthin, wo er herkommt: zu jenen sportlichen Erfolgen, die er über die Jahre gefeiert hat.“