
Die Saison 2025/26 verlief bis dato wahrlich nicht so, wie es sich die Verantwortlichen beim SV Deggenau vorgestellt haben. Acht Siegen stehen bislang ebenso viele Niederlagen sowie ein Remis aus den ersten 17 Spielen gegenüber – zu wenig, um ganz vorne in der Kreisklasse Deggendorf mitmischen zu können. Ganze 13 Zähler beträgt der Rückstand bereits auf Platz zwei. Dennoch setzt der Deggendorfer Vorstadtklub auch in Zukunft auf seine bewährte sportliche Führung: die beiden Spielertrainer Johannes Sammer (39) und Benjamin Schiller (41) haben ihr Arbeitspapier für jeweils eine weitere Spielzeit verlängert. Zudem wird das Trainerteam zukünftig von Roland Moosmüller (34) ergänzt.
"Unser Ziel war eigentlich ganz klar: wenn es irgendwie geht, wollen wir mit Johannes und Bene unbedingt weitermachen. Auch wir sind uns bewusst, dass diese Saison vielleicht nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber alles, was wir in den letzten Jahren erleben durften, haben wir unter anderem diesen beiden Jungs zu verdanken", erklärt der Vorstandsvorsitzende Michael Erl.
Bereits seit der Spielzeit 2019/21 ist Schiller beim SVD als Spielertrainer aktiv und wird dabei seit 2020 von Kompagnon Sammer unterstützt. Was beide bei den Rot-Weißen in dieser Zeit erreichten, macht die Deggenauer richtig stolz: zwei Meisterschaften, eine Saison in der Kreisliga und zwei Relegationsteilnahmen – der absolute Ausnahmezustand in jedem Jahr.
"Wir haben tatsächlich auch diese Saison noch nicht abgeschrieben. Natürlich wird es schwierig werden, aber wir wissen alle, dass der Sport manchmal die verrücktesten Geschichten schreibt und daher wollen wir auf jeden Fall mit einer guten Vorbereitung in die verbleibenden Spiele gehen", ergänzt Erl.

Das bewährte Duo erhält mit sofortiger Wirkung zusätzliche Unterstützung. Mit Roland Moosmüller rückt nämlich ein weiterer erfahrener Akteur in das Trainerteam und wird für weitere Ideen im Spiel der Deggenauer sorgen. Der Verteidiger, der bereits in Neuhausen und Neßlbach als Spielertrainer in der Kreisliga tätig war, kam vor der laufenden Runde zum SVD und stellte in 14 Einsätzen bereits seine Klasse unter Beweis.
"Wir sind nach wie vor froh, dass wir Roland überhaupt bei uns haben. Seine Art und Weise passt perfekt zu uns und er hat sich vom ersten Tag an integriert, als würde er schon immer bei uns sein. Mit all seiner Erfahrung und seinem Können wird er uns definitiv noch einmal mehr Input liefern können", so Michael Erl abschließend.