
Der Fußball-Kreis Kleve/Geldern hat in der vergangenen Saison endlich den Plan umsetzen können, den er schon länger hatte. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen hatte in den Jahren zuvor noch verhindert, dass die Finale sowie Spiele um Platz drei der Männer und Frauen im Kreispokal an einem Tag auf einer Anlage ausgetragen werden können. Am Ostermontag konnte das Vorhaben dann in die Tat umgesetzt werden und wurde im August-Janssen-Sportzentrum des TSV Weeze ein voller Erfolg.
Es war, frei nach dem Ohrwurm der Issumer Brauerei Diebels, die Sponsor der Pokalwettbewerbe ist, „ein schööööner Tag“ für den Fußball-Kreis, den es jetzt regelmäßig geben soll. Der Finaltag im Kreispokal soll zu einer Tradition werden – mit wechselnden Austragungsorten, aber wahrscheinlich einem festen Termin: dem Ostermontag. Und: Diebels als Sponsor.
Holger Tripp, Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses, freut es, dass die Brauerei aus Issum wieder Fußballfreund ist – so, wie es früher zu Zeiten des Turniers um den Diebels-Offensivpokal der Fall war. „Der Kreispokal ist damit noch einmal aufgewertet worden. Das zeigt auch das erfreuliche Meldeergebnis für den neuen Wettbewerb“, sagt Tripp. Denn 50 Vereine sind mit ihren ersten Mannschaften diesmal bei den Männern dabei. Die Duelle der ersten Runde wurden jetzt ausgelost.
Eine gute Tradition ist es im Fußball-Kreis schon seit einiger Zeit, dass bei der Auslosung der ersten beiden Pokalrunden die Mannschaften auf vier Lostöpfe verteilt werden. Denn die Teams aus dem Süd- und Nordkreis sollen nach Möglichkeit unter sich bleiben. Das garantierte auch diesmal einige Derbys, die viele Besucher anlocken sollten.
Allerdings werden nicht alle 50 Mannschaften in der ersten Runde schon am Ball sein. Vier Teams haben ein Freilos. Pokalverteidiger Viktoria Goch, der TSV Weeze und die DJK Twisteden müssen zum Auftakt am 9./10. August aus gutem Grund nicht ran. Denn sie sind an diesem Wochenende sehr wahrscheinlich im Niederrheinpokal gefordert, dessen erste Runde am Mittwoch, 18 Uhr, in der Sportschule Wedau ausgelost wird. Zudem steht der SV Sevelen per Freilos schon in der zweiten Runde, die im September über die Bühne gehen soll.
Wenn in einigen Monaten die Teilnehmer an den Halbfinal-Partien feststehen, wird der Kreis auch entscheiden, wo die Endspiele und Partien um Platz drei 2026 steigen werden. Denn nach Möglichkeit soll eines der Teams, das dann noch im Wettbewerb ist, auch der Gastgeber sein.
Gut möglich ist, dass es am Programm für den Endspiel-Tag noch Veränderungen gibt. Die Verantwortlichen überlegen jedenfalls, an welchen Schrauben noch leicht gedreht werden könnte. So wird überlegt, erst die Partien der Männer und Frauen um Platz drei parallel auszutragen und dann die beiden Endspiele hintereinander. „Das würde das Frauen-Finale noch einmal aufwerten“, sagt Holger Tripp.
Alle Duelle der ersten Pokalrunde der Männer im Überblick:
Samstag, 9. August, 15 Uhr: SV Rheinwacht Erfgen - SV Bedburg-Hau.
Sonntag, 10. August, 15 Uhr: SG Kessel/Ho-Ha - Alemannia Pfalzdorf, SG Mehr-Niel/Wyler-Zyfflich - Siegfried Materborn, BV DJK Kellen - SV Rindern, SV Asperden - BV Sturm Wissel, SSV Reichswalde - SV Nütterden, SV Schottheide-Frasselt - SGE Bedburg-Hau, SG Keeken/Schanz - Uedemer SV, DJK Rhenania Kleve - VfR Warbeyen, SV Griethausen - SV Donsbrüggen, SSV Louisendorf - Concordia Goch, SV Grieth - DJK Appeldorn, TuS Kranenburg - SuS Kalkar,
SC Auwel-Holt - SV Veert, 1. FC Geldern - Kevelaerer SV, Union Kervenheim - TSV Wachtendonk-Wankum, SV Straelen - SV Issum, FC Rot-Weiß Geldern - TSV Nieukerk, DJK Labbeck/Uedemerbruch - FC Aldekerk, Germania Wemb - Sportfreunde Broekhuysen, Union Wetten - Viktoria Winnekendonk, SV Herongen - SV Walbeck, Arminia Kapellen-Hamb - Grün-Weiß Vernum.
