
„Aufsteiger, Aufsteiger!“ Die Fans bejubelten die Alemannen. Ob erste oder zweite Mannschaft – egal. Aufstieg ist Aufstieg.
Für Dede Sasa ist es die Krönung seiner Zeit als Trainer der zweiten Mannschaft von Alemannia Aachen. Seit 2023 ist er für die Reserve der Schwarz-Gelben verantwortlich, Nach Platz drei in der ersten Kreisliga-C-Saison folgte im letzten Jahr der Aufstieg in die Kreisliga B.
Und jetzt, nach dem das 2:1 (1:1) gegen Sparta Bardenberg vor etwa 250 Zuschauern, geht es hoch in die Kreisliga A. Auf dem Kunstrasen auf dem Parkdeck am Tivoli wurde gefeiert. Sasa wird nächste Saison wieder im Nachwuchsbereich arbeiten, wo er bei der Alemannia schon zwischen 2015 und 2023 tätig war.
Mit vier Punkten Vorsprung auf Union Ritzerfeld ist den Schwarz-Gelben die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Im Hemspiel gegen Sparta Bardenberg musste sie aber noch mal bis zum Schluss kämpfen. Weil der Gegner, Tabellenfünfter der Liga, alles dafür tat, um Union Ritzerfeld weiterhin im Aufstiegsrennen zu halten.
In der 26. Minute gingen die Gäste nach einem Eckball in Führung. Der freistehende Dennis Steins köpfte ein. In der 31. Minute sorgte Kanishka Taher mit einem schönen Freistoß unter die Latte für den Ausgleich. Das umjubelte Siegtor zum 2:1 erzielte Julian Neuss in der 59. Minute.
Danach verpasste es die Alemannia, den Sack zuzumachen. Am Ende mussten Dede Sasa und sein Team noch zittern, weil Sparta in den letzten fünf Minuten noch drei sehr gute Chancen hatte. Alemannia-Torwart Angelo Linde rettete mit starken Paraden den Sieg.
Für Dede Sasa war der Zusammenhalt in der Mannschaft ausschlaggebend für den Erfolg in dieser Saison. Der spiegelte sich in diesem Spiel gegen Bardenberg in einer starken geschlossenen kämpferischen Leistung wider. „Wir wussten, dass wir zu Hause gewinnen werden“, meinte Sasa nach dem gewonnenen Spiel. Er hofft, dass die Mannschaft in der nächsten Spielzeit in der Kreisliga A weiterhin erfolgreich sein wird.
Alemannia-Präsident Björn Jansen, der das Spiel am Tivoli verfolgt hatte, gratulierte der Mannschaft nach dem Match. „Es ist toll, was diese Truppe in dieser Saison hingelegt hat.“ Der Weg dieses Teams sei noch nicht zu Ende. „Wir werden sie weiterhin unterstützen, denn wir brauchen für unsere Erste einen guten Unterbau“, so Jansen. Der Präsident sagte, dass die Zweite auch in der Kreisliga A oben angreifen solle. „Dafür müssen wir aber erst einmal eine gute Mannschaft zusammenkriegen.“
Auf lange Sicht sollte die zweite Mannschaft in der Spielklasse nicht zu weit unter der ersten angesiedelt sein, damit bei der Alemannia auch junge Spieler eine gute Perspektive haben. „Deshalb hoffen wir, dass wir weiterhin mit sportlichem Erfolg nach oben gehen“, so der Präsident.
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