
Marco de Stefano und Mohammed Hassouni eint nach der abgelaufenen Saison gleich drei Gemeinsamkeiten: Beide Stürmer wurden mit der SSVg Velbert Meister der Oberliga Niederrhein, beide gehen nicht mit in die Regionalliga West und beide hätten wahrscheinlich auch gerne mehr Spielzeit bei den "Löwen" gesehen. Während Aufstiegsheld de Stefano in der Oberliga bleibt, wechselt Hassouni zurück zum Vogelheimer SV in die Bezirksliga.
Für Hassouni ist es die Rückkehr von der Rückkehr, denn der 22-Jährige lief schon in der Jugend für die SSVg Velbert auf, absolvierte seine ersten beiden Seniorenjahre allerdings beim Vogelheimer SV - und wie! Mit einer 45-Tore-Saison 2023/24 empfahl er sich für eine Rückkehr nach Velbert, in der 17-mal eingewechselt wurde, 19-mal spielte er insgesamt. Besonders bitter: An den ersten beiden Spieltagen gehörte er noch zur Startelf, aber am zweiten Spieltag sah er nach 13 Minuten die rote Karte - und kam fortan wenn überhaupt noch von der Bank.
De Stefano hat seinen Platz in der Vereinsgeschichte der SSVg Velbert sicher, so viel ist klar. Der 23-Jährige ist nämlich der heimliche Aufstiegsheld des Regionalligisten, denn er war es am letzten Spieltag, der den 1:0-Siegtreffer in Baumberg schoss. Ohne das Tor wäre Velbert eventuell nicht aufgestiegen, denn andernfalls hätte eine Relegation gegen die SpVg Schonnebeck um die Meisterschaft und Regionalliga entschieden.
Vier Tore und vier Vorlagen sind eine ordentliche Bilanz nach 25 Spielen in einer starken Offensivreihe. Für Hamborn 07 jubelte er zuvor in 69 Oberliga-Spielen 20-mal und legte zehn weitere Treffer auf. Über den schnellen Stürmer darf sich nun der SV Sonsbeck freuen, für den Flügelspieler sicherlich ein kleiner Coup ist. In der Jugend lief de Stefano unter anderem für den Hombrucher SV, für die Dortmunder spielte er in der Nachwuchs-Bundesliga.