2024-07-17T10:40:36.325Z

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Relegation mit Happy-End: Der TSV Nandlstadt (in Blau), hier im Aufeinandertreffen mit dem FC Moosburg, steht seit dem Gerolfinger Erfolg gegen Aschau als Aufsteiger in die Kreisliga fest.
Relegation mit Happy-End: Der TSV Nandlstadt (in Blau), hier im Aufeinandertreffen mit dem FC Moosburg, steht seit dem Gerolfinger Erfolg gegen Aschau als Aufsteiger in die Kreisliga fest. – Foto: Matthias Spanrad

"Aufstiegsfeier in zwei Teilen" – TSV dank Gerolfing in der Kreisliga

Es darf gefeiert werden

Nandlstadts Schlussspurt hat sich gelohnt: Durch den Relegationserfolg des Neu-Bezirksligisten Gerolfing schafften die Hallertauer den Sprung in die Kreisliga.

Nandlstadt – Von einem „Aufstieg auf der Couch“ könne allerdings keine Rede sein, berichtete Johannes Gerlspeck, spielender Co-Trainer des TSV. „Wir sind natürlich mit zehn, zwölf Mann nach Gerolfing gefahren, um uns das Ganze vor Ort anzuschauen.“ Und die Nandlstädter sollten ihren Ausflug in den Ingolstädter Stadtteil nicht bereuen. „Aber es war schon sehr spannend. Wir haben lange befürchtet, dass wir doch noch eine Relegationsrunde absolvieren müssen“, erinnert sich Gerlspeck. Weil Ex-Profi Christian Träsch drei Minuten vor dem Ende gegen den SV Aschau jedoch den 2:2-Ausgleich markierte (Gerolfing hatte das Hinspiel mit 2:1 gewonnen), standen die Hausherren als Aufsteiger fest – und die Nandlstädter Delegation durfte ebenfalls jubeln.

Das Aufeinandertreffen mit Eitensheim entfällt somit

Statt sich also am kommenden Samstag mit dem SV Eitensheim um den letzten freien Kreisliga-Platz zu streiten, stieg bereits am Dienstagabend die TSV-Aufstiegsfeier. „In zwei Teilen“, wie Johannes Gerlspeck erklärt. „Teil eins auf dem Platz in Gerolfing, und Teil zwei dann zuhause bei einem Spieler.“

Dass Nandlstadt die Spielzeit 2024/25 tatsächlich als Kreisligist bestreiten wird, war vor zweieinhalb Wochen nur schwer vorstellbar. Doch dann rutschte der TSV am letzten Kreisklassen-Spieltag durch den eigenen und die beiden Auswärtssiege des SV Marzling und der Hallbergmooser Reserve noch auf Platz zwei. In der Folge verloren die Hallertauer zwar das erste Relegationsspiel gegen Kranzberg (1:2), nutzten dann aber ihre quasi zweite letzte Chance, indem sie den FC Moosburg mit 4:3 niederrangen.

Nandlstädter Erfolgsrezept: „Immer so weitergemacht“

„Natürlich waren unsere Chancen nicht allzu hoch. Über den Aufstieg an sich haben wir deshalb gar nicht so viel nachgedacht“, sagt der Co-Trainer. „Unser Ziel zum Saisonende lautete, so viele Punkte zu holen wie möglich.“ Deshalb habe man, als es lief, „einfach immer so weitergemacht“. Daran habe auch die Niederlage gegen den SV Kranzberg nichts geändert, „zumal wir uns da wacker schlugen“, wie Johannes Gerlspeck findet. So habe man den Schwung der finalen Saisonphase auch in die Relegation gegen Moosburg mitgenommen – und dort den, wie sich am Dienstagabend herausstellte, entscheidenden Sieg einfahren können.

Und wie fühlt sich Johannes Gerlspeck so als frisch gebackener Kreisligist? „Allzu viel wird sich bei uns nicht verändern“, sagt er. Klar, da sei natürlich der neue Spielertrainer Andreas Buchberger, der den zum SV Oberhaindling abwandernden Mario Tafelmaier ersetzt. „Aber was den Kader betrifft“, so Gerlspeck, „setzen wir auf die aktuelle Mannschaft.“ Schließlich sei das Nandlstädter Team noch relativ jung und verfüge über Entwicklungspotenzial. Das Ziel könne allerdings nur der Klassenerhalt sein. Klappt‘s damit, ist es wohl egal, ob dieser auf dem Platz gefeiert wird – oder doch auf der Couch. (ba)

Aufrufe: 05.6.2024, 15:18 Uhr
Redaktion FreisingAutor