Der FC Schmittweiler-Callbach strebt in Richtung Landesliga.
Der FC Schmittweiler-Callbach strebt in Richtung Landesliga.

Aufstieg? "Alles andere wäre eine Enttäuschung"

FC Schmittweiler-Callbach liegt nach der Halbserie ganz klar auf Kurs Landesliga-Rückkehr

Schmittweiler/Callbach. Als einziger Bezirksligist nahm Absteiger FC Schmittweiler-Callbach vor der Saison das Wort „Aufstieg“ in den Mund. Fortan musste man sich daran messen lassen und liegt vor dem Start der Restrückrunde am 5. März bei der SG Pfaffen-Schwabenheim/Bosenheim auf Kurs. Mit 43 Punkten aus 17 Spielen liegt man nur zwei Punkte hinter Primus Blau-Weiß Idar-Oberstein. Die beiden direkten Duelle gegen den FSV gewann man (2:0, 4:1), gab einzig gegen die SG Weinsheim, bei einer kuriosen 2:3-Pleite in der Nachspielzeit, in Birkenfeld (4:1) sowie beim FC Brücken (1:1) Punkte ab.

Auch das plötzliche Trainer-Aus von Adrian Simioanca Ende September haben die Kombinierten gut verkraftet. „Die Übernahme von Murat Yasar hat ziemlich reibungslos geklappt und die Zusammenarbeit mit Spielertrainer Jeffrey Renner funktioniert sehr gut“, muss Teammanager Julian Kuhn nicht erklären, warum man frühzeitig mit dem Duo verlängert hat. „Da gibt es absolut nichts Negatives zu berichten.“

Fritz kommt aus Meisenheim

Abgesehen von Simioanca, der sich bekanntlich Verbandsligist Hassia Bingen angeschlossen hat, bleibt die Mannschaft so beisammen. Von der SG Meisenheim kommt mit Philipp Fritz ein Youngster für die Offensive hinzu. „Wenn man etwas verbessern kann, dann, dass wir vorne effektiver werden“, sagt Kuhn. Wenn man das eigene Potenzial abrufen könne, sei alles andere als Platz eins oder zwei eine Enttäuschung. „Erst recht nach der Hinrunde“, fügt Kuhn an.

Aufrufe: 022.1.2023, 06:00 Uhr
Martin ImruckAutor