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1860-Aufstellung in Aubstadt: Kauczinski wechselt durch – Hobsch startet

Änderung im Tor

von Boris Manz · 11.11.2025, 16:11 Uhr · 0 Leser
Musste gegen Regensburg zur Halbzeit raus: 1860-Star Kevin Volland, hier neben Florian Niederlechner (l.) und Siemen Voet (r.).
Musste gegen Regensburg zur Halbzeit raus: 1860-Star Kevin Volland, hier neben Florian Niederlechner (l.) und Siemen Voet (r.). – Foto: IMAGO/Ulrich Wagner

Nach dem Regensburg-Debakel hat Markus Kauczinski Änderungen an der Aufstellung vorgenommen. Überraschend beginnt Manuel Pfeifer wieder.

Update vom 12. November, 17:20 Uhr: Das Rätselraten ist zu Ende. Kauczinski setzt gegen Aubstadt auf ein paar neue Gesichter, behält aber auch einige Dinge gleich. Im Tor startet Vollath, weil Dähne fehlt. Sollte es bei einer Dreierkette bleiben, ersetzt Meier Dulic wohl positionsgetreu. Auf Außen bekommt Pfeifer den Vorzug vor Lippmann, während Hobsch den defensiven Christiansen ersetzt. Volland und Philipp starten gemeinsam im Zentrum.

Aufstellung des TSV 1860 München gegen Aubstadt: René Vollath – Siemen Voet, Max Reinthaler, Philipp Maier – Thore Jacobsen – Manuel Pfeifer, Kevin Volland, David Philipp, Marvin Rittmüller – Patrick Hobsch, Sigurd Haugen

Ersatzbank: Bachmann, Danhof, Niederlechner, Steinkötter, Christiansen, Althaus, Wolfram, Fassmann, Lippmann

Sean Dulic fehlt 1860 München gegen den TSV Aubstadt

Update vom 12. November, 9 Uhr: Neben den Langzeitverletzten Jesper Verlaat, Raphael Schifferl, Kilian Jakob, Morris Schröter und Thomas Dähne muss Markus Kauczinski auch auf Sean Dulic verzichten. Das 20-jährige Löwen-Eigengewächs reist – wie schon gegen Illertissen – zur Nationalmannschaft. Ersetzen könnten Dulic sowohl Philipp Maier als auch der 19-jährige Lasse Faßmann, der jüngst sein Drittliga-Debüt feierte.

1860-Aufstellung gegen Aubstadt: Kevin Volland droht die Bank

Erstmeldung vom 11. November, 12 Uhr: München – Die Leistungen des TSV 1860 München bereiten Kopfschmerzen. Nicht nur den Fans. Die Ursachen scheinen zu vielfältig, um sie klar zu benennen. Nach der Derbyschmach gegen Regensburg heißt es jetzt: Verlieren verboten. Denn fliegt 1860 auch aus dem Pokal, dürfte auch der letzte Optimist eine Krise ausrufen.

In der Verantwortung steht nun Markus Kauczinski, mit dem an dieser Stelle wohl die wenigsten tauschen wollen würden. Die bislang gute Arbeit des neuen 1860-Trainers, zwei Siege gegen Spitzenteams der 3. Liga, scheint plötzlich ausradiert. Die Mannschaft wirkte gegen Jahn Regensburg völlig verändert. Auf wen setzt der Löwen-Trainer jetzt in der Aufstellung?

Beim TSV 1860 München sind wohl nur zwei Spieler aktuell gesetzt

Gesetzt dürften in der Löwen-Mannschaft wohl nur zwei Spieler sein: Torhüter Thomas Dähne überzeugte bislang. Er war in Regensburg bei den Gegentoren machtlos. Der klassischen Trainergriff, den Torhüter auszutauschen, wenn es schlecht läuft, würde bei 1860 wohl eher Verwunderung hervorrufen.

Ebenfalls gesetzt: Thore Jacobsen. Bei der ersten schwachen Vorstellung unter Kauczinski gegen Mannheim überzeugte der 1860-Kapitän. Gegen Regensburg ging er in einer schlechten Mannschaft unter. Aber: Jacobsen ist Wortführer und hat zugegebenermaßen nach dem Deniz-Ausfall kaum Konkurrenz, die ihm seine Rolle streitig machen könnte.

Wirft Kauczinski gegen Aubstadt die komplette Aufstellung um?

Unabhängig davon ist großes Rätselraten beim TSV 1860 München angesagt. Dreierkette, Viererkette, komplett neue Aufstellung? Alles erscheint möglich. Bereits nach dem Amtsantritt dachte Kauczinski über einen Systemwechsel nach. Am Ende entschied er sich aber, das System seines Vorgängers zu übernehmen.

In der Innenverteidigung überzeugte gegen Regensburg niemand. Max Reinthaler, Sean Dulic (beide tz-Note: 5) und Siemen Voet (tz-Note: 6) leisteten sich zu viele Fehler. Jeden der drei könnte Kauczinski mit einer Leistungsbegründung absägen. Doch hier ist die Auswahl begrenzt, weil Raphael Schifferl und Jesper Verlaat weiter fehlen. Alternativ könnte Kauczinski Nachwuchstalent Lasse Faßmann, der jüngst in der 3. Liga debütierte, die Chance geben oder Philipp Maier, den Kauczinski bereits als Verteidiger testete.

Ähnlich prekär verhält sich die Situation im Zentrum und auf Außen: Für Max Christiansen stehen als Alternativen nur der eben genannte Maier und Samuel Althaus bereit. Der 19-Jährige ist noch ohne Einsatz in der 3. Liga. In der Vorbereitung und im Pokal durfte Althaus sich aber bereits zeigen. Maier hat da die besseren Karten.

Kevin Volland droht Bankplatz beim TSV 1860 München gegen Aubstadt

Auf Außen spielten zuletzt Clemens Lippmann und Marvin Rittmüller. Beide zeigten mal gute, mal schlechte Leistungen. Eine Pause für den jungen Lippmann wäre denkbar. Rittmüller scheint dagegen relativ fest im Sattel zu sitzen. Seit seinem Wechsel begann er in jedem Spiel und wurde nur zweimal kurz vor Schluss ausgewechselt.

Und vorne drin? „Einzelne Qualitäten und Namen müssen nicht unbedingt eine Mannschaft ausmachen. Das Gerede über einzelne Spieler ist nicht zielführend“, sagte Kauczinski beim Amtsantritt vielsagend und verzichtete zuletzt zweimal auf Florian Niederlechner in der Startelf. Setzt er nun auch Kevin Volland auf die Bank? Denkbar. Gegen Regensburg ging Volland unter – vielleicht ist es an der Zeit, ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Zumindest im Angriff stehen mit Sigurd Haugen, Patrick Hobsch, Justin Steinkötter, David Philipp und Maximilian Wolfram mehrere Optionen bereit.