2026-01-15T09:41:53.693Z

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Unterhaching Bielefeld Fans
Unterhaching Bielefeld Fans – Foto: Sven Leifer

Vor 5.000 Gäste-Fans: Bielefeld feiert bei Absteiger Haching

Die SpVgg Unterhaching verliert ihr letztes Heimspiel gegen Spitzenreiter Bielefeld, der den vorzeitigen Aufstieg im Uhlsport Park ausgelassen feiert.

Unterhaching – Das 1:2 (0:1) der SpVgg Unterhaching gegen Arminia Bielefeld bot eine rauschende Meisterfeier der Gäste vor einer großen Kulisse. Während die zwei Spieltage vor Saisonende vorzeitig als Aufsteiger feststehenden Ostwestfalen nach ihrem Auswärtssieg kräftig feierten, war auf der anderen Seite die Stimmung bei den Hachingern nicht so ausgelassen. Die Mannschaft von SpVgg-Cheftrainer Vitali Matvienko zeigte wieder einmal, warum das Schlusslicht in der 3. Liga in der abgelaufenen Saison nicht konkurrenzfähig war. In der Offensive waren die Hachinger wie so oft viel zu harmlos und zeigten beim letzten Heimspiel von Sebastian Maier (31), der seine Karriere beendet, diesmal auch in der Defensive zu viele Aussetzer.

Heide pariert Foulelfmeter

Zu Beginn stand Hachings Torwart Konstantin Heide im Fokus. Das Talent musste bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff das erste Mal mit einer Parade eingreifen und stand auch danach im Mittelpunkt der weitestgehend einseitigen Partie vor 8250 Zuschauern. Auch bei einem Freistoß von Stefano Russo (13.) sowie einem Schuss von Noah Joel Sarenren Bazee (24.) musste sich der deutsche Junioren-Nationaltorwart strecken. Im Vergleich zu den Hausherren, die im Anschluss nach einer Ecke mit einem Kopfball von Stiefler gefährlich wurden (32.), tauchten die Gäste danach regelmäßig brandgefährlich im Hachinger Strafraum auf.

Zunächst brachte Heide Sarenren Bazee im Strafraum zu Fall, und Sam Francis Schreck verwandelte den Strafstoß zum 0:1 (42.). Wäre Hachings Angreifer Luc Ihorst auf der Gegenseite bei einer darauffolgenden Überzahlsituation im Gäste-Strafraum nicht zu eigensinnig gewesen, wäre der Ausgleich gefallen (45.). So aber gab es bei einem weiteren Foul von Hachings Johannes Geis an Joel Grodowski abermals einen Strafstoß für die Arminia. Diesen von Christopher Lannert getretenen Elfmeter hielt Heide jedoch fest, nachdem der Ball zuvor vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld abgeprallt war (45.+4).

Stiefler gelingt der Ausgleich

In der zweiten Hälfte glichen die Hachinger zwar mit einem Kopfball des nach dem Seitenwechsel vom Innenverteidiger zum Offensivspieler umfunktionierten Manuel Stiefler früh zum 1:1 aus (49.). Mehr war für die Hausherren jedoch nicht drin, zumal im direkten Gegenzug Marius Wörl zum 2:1 für die Gäste zuschlug (51.).

Nach der Auswechslung des zum Saisonende scheidenden Maier (52.) vor einem Spalier am Seitenrand sorgte dann der gut aufgelegte Heide mit weiteren Paraden dafür, dass die Hachinger Heimniederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Der Heimelf hingegen gelang keine Großchance mehr, und die Hachinger mussten den Spielern des Tabellenführers zusehen, wie die Bielefelder unter einem großen Polizeiaufgebot vor den eigenen, rund 5000 mitgereisten Anhängern im Gästeblock ausgelassen den Aufstieg feierten.

SpVgg Unterhaching – DSC Arminia Bielefeld 1:2 (0:1) SpVgg Unterhaching: Heide – Schwabl, Stiefler, Knipping, Hennig – Geis, Littig – Skarlatidis (46. Schlicke), S. Maier (52. Popp), Mashigo (46. Jastremski) – Ihorst (75. Hannemann). DSC Arminia Bielefeld: Kersken - Lannert, L. Schneider, Großer, Oppie - Schreck, Russo (69. Felix), Corboz (69. Kunze) – Sarenren Bazee (46. Young), Grodowski (46. Kania), Wörl (75. Biankadi). Tore: 0:1 Schreck (42., Foulelfmeter), 1:1 Stiefler (49.), 1:2 Wörl (51.). Bes. Vorkommnis: Heide (Haching) pariert Foulelfmeter von Lannert (45.+4). Gelbe Karten: Knipping, Stiefler / Wörl. Schiedsrichter: Fabienne Michel (Gau-Odernheim). Zuschauer: 8250.

Aufrufe: 012.5.2025, 09:30 Uhr
Robert M. FrankAutor