
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden hat der SV Concordia Emsbüren seine bemerkenswerte Bezirksliga-Saison abgeschlossen. Am letzten Spieltag trennten sich die Emsbürener am Freitagabend vor heimischer Kulisse mit 2:2 vom bereits feststehenden Absteiger SV Sparta Werlte. Das Remis reichte dem Aufsteiger, um die Spielzeit auf Rang acht zu beenden – die beste Platzierung des Vereins seit zehn Jahren.
Vor der Partie standen zunächst die Emotionen im Vordergrund. Verabschiedungen prägten das Rahmenprogramm und sorgten für eine besondere Atmosphäre rund um das Saisonfinale. Auf dem Platz entwickelte sich anschließend eine unterhaltsame Begegnung, in der beide Mannschaften offensiv agierten und den Zuschauern einen offenen Schlagabtausch boten.
„Insgesamt war es ein gerechtes Remis“, lautete das Fazit von Concordia-Trainer Simon Thiering nach dem Schlusspfiff.
Vor allem die ersten 45 Minuten hatten einiges zu bieten. Beide Teams suchten immer wieder den Weg nach vorne und verzichteten weitgehend auf taktische Zurückhaltung.
„Beide Teams spielten mit offenem Visier in der ersten Halbzeit“, erklärte Thiering.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild der Partie. Während Emsbüren zunehmend die Kontrolle übernahm und das Spielgeschehen bestimmte, konzentrierte sich Werlte auf Umschaltsituationen und schnelle Gegenangriffe.
„In der zweiten Halbzeit herrschte viel Spielkontrolle von uns. Werlte lauerte auf Umschaltmomente“, sagte der Concordia-Coach.
Trotz der spielerischen Vorteile gelang es den Gastgebern jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Nach Ansicht ihres Trainers lag das auch an kleinen Unkonzentriertheiten im Defensivverhalten.
„Wir waren nach den emotionalen Verabschiedungen im Vorfeld der Partie nicht so konsequent in der Verteidigung. Das Spiel mit Ball wiederum war ordentlich“, analysierte Thiering.
Die Emsbürener hatten darüber hinaus mehrfach die Möglichkeit, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Neben den beiden erzielten Treffern erspielte sich die Mannschaft weitere aussichtsreiche Gelegenheiten.
„Wir hatten noch zwei bis drei weitere hochkarätige Chancen“, berichtete Thiering.
Am Ende blieb es jedoch beim 2:2, mit dem beide Mannschaften die Saison beendeten. Für Werlte bedeutete das Remis den letzten Auftritt vor dem Gang in die Kreisliga. Für Concordia überwog dagegen die Freude über eine starke erste Bezirksliga-Saison nach dem Aufstieg.
„Am Ende war der Punkt okay. Damit sind wir auf Platz acht geklettert und haben so die beste Platzierung seit zehn Jahren erzielt“, sagte Thiering.
Tatsächlich darf der Aufsteiger auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurückblicken. Mit 47 Punkten belegt Concordia Emsbüren in der Abschlusstabelle Rang acht und ließ zahlreiche etablierte Bezirksligisten hinter sich. Nach dem Aufstieg gelang nicht nur der Klassenerhalt, sondern auch die Etablierung im oberen Mittelfeld der Liga.
Entsprechend positiv fällt der Ausblick des Trainers aus.
„Die Vorfreude auf die neue Saison wächst schon. Nun gibt es aber erstmal eine verdiente Pause nach einer intensiven Saison mit beeindruckender Entwicklung.“
So endete für Concordia Emsbüren eine Spielzeit, die weit über das reine Ziel Klassenerhalt hinausging. Mit Platz acht, einer starken Punkteausbeute und der besten Endplatzierung seit einem Jahrzehnt verabschiedet sich der Aufsteiger in die Sommerpause – mit viel Selbstvertrauen und Vorfreude auf das, was in der kommenden Saison folgen soll.