2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
Das 1:1 im Kellerduell zwischen dem VfB Rothenstadt (in Schwarz-Weiss) und dem SC Eschenbach (in Rosa-Schwarz) bringt die beiden abstiegsgefährdeten Teams nicht weiter, sie treten in der Tabelle auf der Stelle.
Das 1:1 im Kellerduell zwischen dem VfB Rothenstadt (in Schwarz-Weiss) und dem SC Eschenbach (in Rosa-Schwarz) bringt die beiden abstiegsgefährdeten Teams nicht weiter, sie treten in der Tabelle auf der Stelle. – Foto: Rainer Rosenau

Auerbachs Vorsprung auf die "Verfolgermeute" nun fünf Punkte

Während die Maier-Elf ihre Hausaufgabe gegen Reuth souverän löst, kassiert Trabitz die zweite Saisonniederlage im Verfolgerduell mit Eslarn +++ Grafenwöhr schließt zu Trabitz nach Punkten auf +++ Remis im Kellerduell Rothenstadt vs. Eschenbach +++ Erster Spielausfall in Vorbach

Runde 11, ein Spieltag ganz nach dem Geschmack von Spitzenreiter SV 08 Auerbach: Während die Bergstädter (1./28) ihre Hausaufgabe gegen den TSV Reuth (7./15) "standesgemäß" mit 4:0 meistern, hat die SpVgg Trabitz (2./23) ein weiteres Mal Federn gelassen. Das torreiche 4:5 gegen den TSV Eslarn (4./20) bedeutete nicht nur die erste Einbuße der Baier-Elf auf eigenem Terrain seit fast 29 Monaten, sondern auch die Vergrößerung des Rückstands auf den Ligaprimus, er beträgt nun fünf Punkte. Ja und - wenn man so will - ein drittes Negativum hat dieses Ergebnis für den ambitionierten Aufsteiger noch nach sich gezogen: Bezirksligaabsteiger SV Grafenwöhr (3./23 - 5:0 gegen Kirchenthumbach) hat nun nach Punkten gleichgezogen.

Schauen wir noch, wie es den aktuell am meisten um den Ligaerhalt buhlenden Mannschaften am Wochenende ergangen ist. Da hat der SV Kohlberg (14./4) beim 1:1 gegen den SV Kulmain (5./17) wohl einen Achtungserfolg gelandet, unter dem Strich ist das Remis aber zuhause zu wenig, um dem rettenden Ufer ein größeres Stück näher zu kommen. Der SVK wartet damit immer noch auf den ersten Saisondreier. Gleiches gilt für die weiterhin punktgleichen VfB Rothenstadt (11./10) und SC Eschenbach (12./10): Deren direktes Duell endete ebenfalls 1:1, auch dieses Ergebnis kann beide Seiten nur bedingt zufriedenstellen, denn damit treten sowohl die Funk-Elf, als auch die Truppe von Mo Dal im Keller auf der Stelle, der erhoffte kleine Befreiungsschlag hüben wie drüben gelang nicht. Schließlich gab es den ersten Spielausfall: Die Partie des FC Vorbach gegen die Steinwaldelf aus Erbendorf wurde wegen Unbespielbarkeit der Rasenspielfläche abgesetzt.

Auch im dritten Heimspiel in Folge gelang dem ASV nicht wie erhofft endlich die Wende zum Guten, nach insgesamt nun sechs Spieltagen ohne dreifachen Punktgewinn befindet sich die Kaufmann-Elf unverändert in gefährlicher Nähe zur Abstiegszone. Anders der Gast, der sich von der Niederlage in Kulmain bestens erholt zeigte und der mit dem die Kräfteverhältnisse auf dem grünen Geläuf wiedergebenden, verdienten Dreier in die Erfolgsspur zurückkehrte. Mit zwei Treffern vor der Pause schuf der FC die Grundlage für seinen Erfolg in der Fremde, nach etwas mehr als einer Stunde fiel mit dem 0:3 quasi schon eine Vorentscheidung. Der Anschlußtreffer ließ den Gastgeber dann ein wenig besser aussehen, ohne dass die Gäste die Kontrolle über das Spielgeschehen verloren. Dem spielenden Co-Trainer des FC, Sven Kopp, blieb es schließlich vorbehalten, den Schlußpunkt zu setzen.

"Wir hatten uns viel vorgenommen, aber wenig davon auf den Platz gebracht. Am Ende eine in der Höhe verdiente Niederlage, haben eigentlich erst nach dem 3:1 versucht, ein wenig Fußball zu spielen, aber auch dann noch viel zu fehlerbehaftet. Uns fehlt im Moment einfach komplett das Selbstvertrauen, die Last-Minute-Niederlage mit zwei Mann mehr in Grafenwöhr vor einiger Zeit hat uns komplett aus der Bahn geworfen, seitdem haben wir nicht so zu unserem Spiel gefunden, sind verunsichert und dementsprechend haben wir auch das Spiel heute verdient verloren. Der Glückwunsch geht nach Tremmersdorf, die die Punkte verdient mitgenommen haben, die es auch irgendwie mehr wollten und über die gesamte Distanz auch die gefährlichere Mannschaft waren", so ein enttäuschter ASV-Coach Michael Kaufmann.

"Bei Sauwetter in Haidenaab ein weitgehend reifer und abgeklärter Auftritt unserer Jungs, am Ende geht der Sieg meiner Meinung nach in dieser Höhe auch in Ordnung", so das kurze Statement von Wolfgang Seitz, dem ersten Vorsitzenden des FCT.

Tore: 0:1 und 0:2 Fabian Diepold (24./44.), 0:3 Christofer Neukam (64.), 1:3 Patrick Dittner (70./Eigentor), 1:4 Sven Kopp (90.) - Schiedsrichter: Lukas Kreuzer - Zuschauer: 200 - Zeitstrafe für Moritz Dötsch (89./Tremmersdorf).

Spielbericht siehe FuPa-Beitrag vom gestrigen Sonntag...

Tore: 0:1 Sebastian Striegl (27.), 1:1 Ludwig Tannhäuser (38.), 1:2 und 1:3 Sebastian Striegl (43./45.), 1:4 Adam Like (55.), 2:4 Aboubakari Kassoum (73.), 2:5 Sebastian Striegl (76./Strafstoß), 3:5 Vaclav Neudert (86.), 4:5 Ludwig Tannhäuser (88.) - Schiedsrichter: Matthias Ehlich - Zuschauer: 250

"Pflichtaufgabe erledigt", so kann man den fünften Heimdreier des Tabellenführers gegen einen wie erwartet unangenehmen Gegner überschreiben. Die Gäste enttäuschten trotz der vier Gegentore keineswegs, am Ende siegte die Kaltschnäuzigkeit des Ligaprimus, zum richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen in einer Partie, die unter schwierigen Platzverhältnissen litt und in der der kämpferische Aspekt eine wichtige Rolle spielte.

"Reuth war wie erwartet ein schwieriger Gegner, der stark in den Zweikämpfen ist, die Platzverhältnisse haben heute ihr Übriges getan, dass es keine leichte Aufgabe wurde. Wir haben unsere Tore in der richtigen Momenten - so wie in der Reuther Druckphase nach der Pause - gemacht und so eben auch verdient gewonnen. Bei derartigen Witterungsverhältnissen stehen andere Tugenden im Vordergrund, das Spielerische tritt da in den Hintergrund und man muss dann alles über den Kampf entscheiden, was wir auch meiner Meinung nach gut geschafft haben", so SVA-Coach Daniel Maier

"Bestimmte Fehler in gewissen Phasen des Spiels hat der Spitzenreiter sofort eiskalt bestraft. Wenn uns vorne das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte oder der letzte Pass nicht ankam, kam sofort eine Reaktion des Gegners und das war dann meist ein Gegentor, was dann auch das hohe Ergebnis wiedergibt. Ansonsten kann ich meiner Mannschaft nicht viel vorwerfen heute, sie hat gekämpft, hat es dem Spitzenreiter möglichst schwer gemacht, obwohl man das bei einem 0:4 eigentlich nur schwer glauben kann", so Gästespielertrainer Tom Wildenauer.

Tore: 1:0 Burak Isci (2.), 2:0 Tim Schmiedl (58.), 3:0 Michael Keil (76.), 4:0 Cengiz Izmire (81.) - Schiedsrichter: keine Angaben - Zuschauer: 116 - Zeitstrafe für Martin Bächer (66./Reuth)

Spielbericht siehe Vorschau auf den 11. Spieltag vom vergangenen Freitag.

Tore: 1:0 Marcel Pfab (31.), 2:0 Timo Bachmeier (52.), 3:0 Alexander Dobmann (74./Foulelfmeter), 4:0 Jonas Ertl (77.), 5:0 Marcello Siemski (80.) - Schiedsrichter: Noah Parusel - Zuschauer: 150

"Weder Fisch noch Fleisch" bedeutet dieses Remis für beide Mannschaften im Buhlen um den Klassenerhalt. In einer wie erwartet kampfbetonten Auseinandersetzung - es wurde auf schwerem Geläuf um jeden Zentimeter gefochten - gelang den Gästen nach einer halben Stunde die Führung, als Timo Adler eine Linksflanke per Kopf ins VfB-Gehäuse wuchtete. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient, da die Gäste die Spielführung übernommen hatten. Nach Wiederbeginn zeigte sich die Heimelf verbessert, übernahm ihrerseits nun die Initiative, während der SCE auf schnelle Gegenzüge setzte. Den verdienten Ausgleich nach einer Stunde - die Gäste wirkten dabei im Abwehrbereich unsortiert, attackierten zu halbherzig und verpassten, die Situation zu klären - markierte Eduard Lenz. Bis zum Schlußpfiff waren beide Seiten bemüht, den Lucky Punch zu setzen, welcher aber nicht mehr gelingen sollte.

"Es war ein typisches Spiel im Abstiegskampf - schlechtes Wetter und viele Zweikämpfe prägten die Partie. Wir sind in der ersten Halbzeit gut ins Spiel gestartet, konnten dieses Niveau jedoch nicht lange halten. Nach einem ordentlichen Beginn haben wir aufgehört, konsequent zu arbeiten und Fußball zu spielen. Eschenbach kam zu ein bis zwei großen Torchancen. Nach der Halbzeitpause sind wir erneut engagiert aufgetreten, waren in dieser Phase die spielbestimmende Mannschaft und konnten einige gute Angriffe verzeichnen. Wir hatten mehr Ballbesitz und Spielanteile. Eschenbach hingegen konzentrierte sich vor allem auf Konterspiel. Das Unentschieden geht über die gesamte Spielzeit betrachtet für beide Mannschaften in Ordnung", so VfB-Coach Manuel Funk

"Wir haben leider nur einen Punkt mitgenommen. Es wäre mehr möglich gewesen. Viel ging über Kampf und Einsatz, beide Mannschaften konnten wenig spielerische Akzente setzen", so der kurze Kommentar von Gästetrainer Muhammet Dal.

Tore: 0:1 Timo Adler (30.), 1:1 Eduard Lenz (60.) - Schiedsrichter: Dieter Illmann - Zuschauer: 68

Die Partie wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

In einem intensiven Duell trennten sich der SV Kohlberg/Röthenbach und der SV Kulmain mit einem 1:1-Unentschieden - ein Ergebnis, das beide Teams nur bedingt zufriedenstellt. Bereits in der ersten Halbzeit hätten die Gäste mehrfach in Führung gehen müssen, scheiterten jedoch an entweder an Kohlbergs Schlussmann Marlon Dietl oder an ihrer fehltenden Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Die Hausherren verteidigten leidenschaftlich und setzten mit schnellen Gegenstößen immer wieder kleine Nadelstiche. Nach Wiederbeginn ein unverändertes Bild: Kulmain mit viel Ballbesitz, war weiter klar überlegen und ging in der 62. Minute durch Benedikt Weber folgerichtig und hochverdient mit 1:0 in Führung. Doch der SV Kohlberg zeigte Moral, gab sich nicht auf und kämpfte nimmermüde weiter. Für den Lohn sorgte dann ein Gästespieler: Luca Biersack bugsierte die Kugel aus 17 Metern unglücklich per Kopf ins eigene Tor und markierte damit den 1:1-Endstand.

"Die Mannschaft hat ab der ersten Sekunde die geforderten Tugenden auf den Platz gebracht. Einsatz, Laufbereitschaft und taktische Disziplin haben heute gestimmt. Kulmain konnte ihre Stärken kaum ausspielen, auch wenn die Spielanteile mehr beim Gegner lagen. Offensiv konnten wir immer wieder Nagelstiche setzen. Wir sind heute mit dem Punkt absolut zufrieden. Nun gilt es, genau da weiterzumachen, dann bin ich überzeugt, dass die Mannschaft in den nächsten Wochen weiter Punkte sammelt", so Kohlbergs Spielertrainer Michael Baumann.

„Wir haben das Spiel über weite Strecken bestimmt, sind aber erneut an der Chancenverwertung gescheitert. Es ist bitter, wenn du das Spiel kontrollierst, der Gegner keinen einzigen Torschuß hat und dennoch ein Tor macht und du dich deshalb am Ende nicht belohnst. Wir schafften es teilweise nicht - nachdem wir uns zehn oder zwölf Mal über die Seite superschön durchgespielt hatten - den Ball aus drei oder vier Metern im Kasten unterzubringen. Zudem hat sich der Kohlberger Keeper geradezu in einen Rausch gesteigert und fast Unhaltbare abgewehrt. Am Ende musst du dieses Spiel klar gewinnen, aber spielst nur 1:1. Aber Glückwunsch an Kohlberg – sie haben alles reingeworfen und sich den Punkt verdient“, so Gästetrainer Oliver Drechsler.

Tore: 0:1 Benedikt Weber (62.), 1:1 Luca Biersack (74./Eigentor) - Schiedsrichter: Leon Anzer - Zuschauer: 80

Aufrufe: 06.10.2025, 10:30 Uhr
Werner SchaupertAutor