
Nach der Winterpause noch sieg- und torlos, nur mehr drei Punkte Vorsprung zur Relegationszone. Beim SV Auerbach schrillen die Alarmglocken und nach der 0:4-Derbyschlappe gegen den SV Winzer hat sich der Tabellenzehnte der Kreisliga Straubing von Coach Christian Weigl getrennt, dessen Zeit beim ehemaligen Bezirksoberligisten mit Ablauf der Spielzeit 2025/2026 ohnehin zu Ende gegangen wäre.
Trainerfuchs Günther Himpsl, dessen Zusage für die kommende Saison der Klub schon seit längerer Zeit vorliegen hat, wird das Team ab sofort anleiten. Unterstützt wird der erfahrene Chefanweiser, der unter anderem auch schon an der Seitenlinie des 1. FC Passau und der SpVgg Ruhmannsfelden stand, in den kommenden Wochen vom SVA-Urgestein Matthias Steudtner, der die Mannschaft auch im anstehenden Auswärtsspiel beim SV Haibach betreuen wird, da Himpsl am Wochenende mit der BVF-Juniorenauswahl - bei der er dem Trainerstab angehört - ein bereits länger feststehende Maßnahme hat.
"Die Leistung gegen Winzer war ein absoluter Tiefpunkt. Nach diesem desolaten Auftritt waren wir uns einig, etwas verändern zu müssen. Wir hatten mit Christian Weigl am Dienstagabend ein faires und ehrliches Gespräch, in dem wir letztlich zu dem gemeinsamen Entschluss gekommen sind, die Zusammenarbeit zu beenden. Chris ist ein kompetenter und sehr engagierter Trainer, der alles probiert hat und für dessen Arbeit wir uns bedanken. Letztlich mussten wir aber Handeln, denn die sportliche Lage ist inzwischen sehr prekär", informiert die sportliche Leitung des SV Auerbach.
Der scheidende Übungsleiter gibt folgendes Statement zu Protokoll: "Die Ergebnisse nach der Winterpause waren nicht wie erwartet. Zudem konnten wir bislang keine Tore erzielen. Nach dem Winzer-Spiel und einem wirklich guten Gespräch mit der sportlichen Leitung am Dienstag hat mir der Verein die Entscheidung mitgeteilt. Ich stehe zu 100 Prozent hinter diesem Schritt und hoffe, dass es der Mannschaft einen Ruck gibt, damit man sportlich den Tournaround hinbekommt. Natürlich schmerzt es, sich so verabschieden zu müssen, aber wir gehen versöhnlich und ohne Groll auseinander."
