
In der NOFV-Oberliga Süd stand am heutigen Abend ein Nachholspiel auf dem Programm, das die Statik im Aufstiegskampf empfindlich ins Wanken brachte. Der VfB Auerbach 1906 empfing den Klassenprimus SC Freital in einer Begegnung, die von Beginn an von einer intensiven und hochemotionalen Atmosphäre geprägt war.
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Die Zuschauer im Vogtland erlebten eine Anfangsphase, in der die Hausherren den Favoriten regelrecht überrumpelten. Mit viel Leidenschaft und taktischer Disziplin setzte der VfB den Spitzenreiter früh unter Druck. Amer Kadric traf bereits in der 6. Minute zur 1:0-Führung. Bevor die Gäste eine Antwort finden konnten, jubelten die Gastgeber erneut: Felix Hache erhöhte in der 11. Minute auf 2:0. Freital mühte sich in der Folge um Spielkontrolle, fand jedoch kaum Lücken im defensiven Bollwerk der Auerbacher. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Tim Kaiser in der 45. Minute mit dem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit verwalteten die Vogtländer den Vorsprung und brachten den Sieg unter dem Jubel der Fans über die Zeit.
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Der 1. FC Lok Stendal hat in Auerbach Moral gezeigt und sich beim 1:1 spät belohnt. Philip Witte traf in der 80. Minute zum Ausgleich und sicherte dem Aufsteiger einen wichtigen Punkt. Dennoch bleibt die Lage mit 12 Punkten ernst. Stendal steht weiter tief im Keller und braucht dringend einen Sieg, um den Anschluss nicht weiter zu verlieren.
FC Einheit Rudolstadt musste zuletzt beim 1:2 gegen den VFC Plauen den nächsten Rückschlag hinnehmen. Dabei hatte Emilio Heß die Gastgeber in der 20. Minute noch in Führung gebracht, ehe die Partie in der Schlussphase kippte. Mit 24 Punkten ist Rudolstadt zwar noch nicht im freien Fall, aber auch längst nicht in Sicherheit. Gerade deshalb ist dieses Nachholspiel so brisant: Stendal kämpft ums Überleben, Rudolstadt gegen das Abrutschen in eine noch gefährlichere Zone. Mehr Druck lässt sich in einem Duell des unteren Tabellendrittels kaum bündeln.
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FSV Budissa Bautzen hat sich mit dem 3:1 gegen SG Union Sandersdorf eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich blieb die Mannschaft ruhig und entschied das Spiel in der Schlussphase durch Theo Schäller und Julien Hentsch noch für sich. Mit nun 24 Punkten hat Bautzen wieder Boden unter den Füßen, doch die Lage bleibt eng.
VfL Halle 1896 erlebte dagegen beim 1:3 gegen FC Einheit Wernigerode einen bitteren Nachmittag. Vor allem Niclas Treu, der dreimal für die Gäste traf, stellte Halle vor große Probleme. Der Treffer von Niclas Hüttig kam zu spät, um die Partie noch einmal ernsthaft zu drehen. Mit 28 Punkten steht Halle zwar im Mittelfeld, aber ein weiteres Abrutschen würde die Unruhe sofort vergrößern. Für Bautzen ist dieses Heimspiel die Chance, den Aufwärtstrend zu veredeln. Für Halle ist es ein Charaktertest nach einem Abend, der deutlich an den Nerven gezerrt haben dürfte.
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