
Als vor dem Spiel die Nachricht kam, dass wichtige Spieler wie Sven Pohl und Jan Diederichs nicht dabei sind, dass mit Malte Poschen ein Feldspieler zwischen die Pfosten gehen musste, da befürchteten viele angesichts der Formstärke des Gegners eine Niederlage. Doch offensichtlich hatten die Gäste ihre Formstärke beim Weg über die Wallenthaler Höhe verloren; formstark waren allein die Jungs um Ali Basiri Poor und Jürgen Hallmann. Nach etwa einer Viertelstunde war Abwehrchef Leon Mertens bei einer Ecke nach vorne geeilt und versenkte das Spielgerät zu unserer Führung. Nur wenig später vollendete Andre Bach eine schöne Kombination über rechts zum 2:0, und noch vor der Halbzeit war es Fabio Schmitz, der mit starker Einzelleistung das 3:0 erzielte. Sollten die Gäste in der Pause neue Vorsätze gefasst haben, so wurden diesen schon bald der Stecker gezogen, als Hassan Sndian aus dem Gewühl heraus das 4:0 erzielte. Dann wurde es vor den Toren ruhiger, um so stärker ergingen sich beide Teams in Rudelbildungs-Versuchen, zum Glück ohne nachhaltige Wirkung. In der 71. Minute zog Ede Spadi aus 18 Metern einen strammen Schuss ab, das 5:0, und mit dem Schlusspfiff war Daniel Wittek mit dem Kopf zur Stelle, um den Endstand zu besorgen. Und der Torwart, der kein Torwart war? Malte Poschen meisterte alle brenzligen Situationen souverän und ging mit weißer Weste vom Platz.
Jetzt ist die Mannschaft auch rechnerisch gerettet – und kann ohne Stress in die kommenden schweren Spiele gehen.