
In der Regionalliga Nord verschafft sich FC Eintracht Norderstedt wichtige Luft im Tabellenkeller. Während auch Altona 93 punktet, verliert FC St. Pauli II deutlich - der Kampf um den Klassenerhalt bleibt hochspannend. Das Update nach Spieltag 30.
Mit nur noch fünf ausstehenden Spieltagen, ergänzt durch vereinzelte Nachholspiele, geht der Blick in der Regionalliga Nord vor allem in den Tabellenkeller. Dort kämpfen gleich drei Hamburger Klubs um den Klassenerhalt - und die Ausgangslage ist für alle prekär.
Der FC Eintracht Norderstedt hat im Abstiegskampf der Regionalliga Nord nachgelegt und sich mit einem 3:1-Erfolg gegen den FSV Schöningen ein kleines Polster erarbeitet. Mit nun 26 Punkten beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze vier Zähler - ein wichtiger Schritt im Saisonendspurt.
Die Gastgeber gingen durch Jonas Behounek in der 20. Minute in Führung, mussten jedoch kurz nach der Pause den Ausgleich durch Philipp Harant hinnehmen (49.). In einer umkämpften Partie blieb Norderstedt geduldig und belohnte sich in der Schlussphase. Melvin Zimmer stellte in der 77. Minute auf 2:1, ehe Ohene Köhl in der 88. Minute für die Entscheidung sorgte.
Der VfB Oldenburg bleibt im Aufstiegsrennen und setzte sich souverän mit 4:1 gegen FC St. Pauli II durch. Bereits vor der Pause sorgten Marc Schröder (39.) und Aurel Loubongo (42.) für klare Verhältnisse.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Julian Boccaccio früh auf 3:0 (55.) und entschied die Partie praktisch. Zwar gelang Max Herrmann in der 81. Minute der Ehrentreffer für St. Pauli, doch Drilon Demaj stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her (85.). Für FC St. Pauli II bleibt die Lage im Tabellenkeller angespannt, während Oldenburg Rang drei festigt und weiter Druck auf die Spitze ausübt.
Der Hamburger SV II musste im Heimspiel gegen den BSV Kickers Emden einen späten Rückschlag hinnehmen. Lange sah es nach einem torlosen Remis aus, ehe die Gäste in der Schlussphase zuschlugen. Mika Eickhoff brachte Emden in der 87. Minute in Führung, Tido Steffens erhöhte in der Nachspielzeit auf 2:0 (90.+2). Zudem sah Glory Kiveta kurz vor Abpfiff noch die Rote Karte (95.).
Für den HSV II bedeutet die Niederlage einen Dämpfer im gesicherten Mittelfeld, während Emden wichtige Punkte einfährt und sich weiter von den unteren Tabellenregionen absetzt.
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