2026-03-25T14:09:28.761Z

Spielbericht

Auch dank „absolutem Traumtor“: Münsing gewinnt deutlich bei Murnau II

Kreisliga

von Christian Gampl · Heute, 12:30 Uhr · 0 Leser
30.03.2025, SV Münsing - MTV Berg, Florian Buchloh, Foto: Hans Lippert
30.03.2025, SV Münsing - MTV Berg, Florian Buchloh, Foto: Hans Lippert – Foto: Hans Lippert/Hans Lippert - Fo

Der SV Münsing siegte mit 3:0 beim TSV Murnau II. Coach Grelics lobte drei Debütanten und ein Traumtor von Kapitän Buchloh.

Einen 3:0-Erfolg beim TSV Murnau II könnte man auf den ersten Blick als unproblematische drei Punkte interpretieren. Doch der Münsinger Coach Martin Grelics hatte viel Lob für den Auftritt seiner Mannschaft übrig: „Das war schon nicht einfach, aber sie haben das echt gut gemacht.“

Bei den drei kränkelnden Offensivspielern reichte es letztlich nur bei Sebastian Schönacher für einen Platz auf der Bank; dafür musste sich Sebastian Uhle am Morgen auch noch krankmelden. „War ein ziemlicher Aderlass“, sagte Grelics, der mit Keeper Henri Werneburg, David Patzelt und Kilian Gampl gleich drei Startelf-Debütanten auf dem Feld hatte und mit Ferdinand Seitz einen etatmäßigen Innenverteidiger ins Sturmzentrum beorderte. Doch Seitz stellte auch seine Torgefahr unter Beweis, als er kurz vor der Pause bei einem Eckball von Michael Geiger am höchsten stieg und zur 1:0-Führung einköpfte. „Wir haben insgesamt mehr Zweikämpfe gewonnen, sowohl in der Luft als auch am Boden. Damit haben wir ihnen den Schneid abgekauft“, lobte Grelics. Insgesamt habe man in der ersten Halbzeit vor allem auch defensiv kaum etwas zugelassen.

Da keiner der üblichen Torjäger auf dem Platz stand, mussten nun andere Bresche springen: Florian Buchloh – Kernkompetenz: Verteidigen – zog kurz nach dem Seitenwechsel aus gut 25 Metern ab und platzierte den Ball per Vollspann genau in den Winkel. „Absolutes Traumtor“, schwärmte der Coach über den ersten Saisontreffer seines Kapitäns. Doch auch die Murnauer Reserve hatte Gelegenheiten, das Spiel offener zu gestalten: Nach einer Ecke hatte der SVM Glück, dass ein Kopfball vom Pfosten direkt in die Arme von Werneburg sprang. Der eingewechselte Lukas Manhart sorgte nach einem Konter aber bereits zu Beginn der Schlussphase für die Vorentscheidung.

Ähnlich wie in der Vorwoche lobte Martin Grelics auch diese Mal die Energie seiner Mannschaft: „Deswegen war es wichtig, uns heute dafür zu belohnen.“