2024-02-28T09:51:25.667Z

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Der ASV Süchteln hat sich für die Rückrunde viel vorgenommen.
Der ASV Süchteln hat sich für die Rückrunde viel vorgenommen. – Foto: Heiko van der Velden

ASV Süchteln: Zehn Endspiele für den Klassenerhalt

Hinter dem ASV Süchteln liegt eine bescheidene Saisonhälfte mit nur vier Siegen. Der Abstieg droht. Dabei ist das Potenzial im Team vorhanden. Trainer Frank Mitschkowski moniert die Trainingsbeteiligung.

Der ASV Süchteln legte ein enttäuschendes erstes Halbjahr hin. Mit lediglich 14 Punkten und Tabellenplatz zwölf befindet sich das Team in akuter Abstiegsnot. Beim ASV muss der Hebel in den verbleibenden zehn Ligaspielen schleunigst umgelegt werden.

So lief die Hinrunde

Die Mannschaft startete mit zwei Unentschieden in die Saison: Zum Auftakt gab es ein 2:2-Unentschieden bei der Holzheimer SG, anschließend folgte ein 0:0 im Derby gegen den 1. FC Viersen. Nach einer deutlichen 0:5-Niederlage bei Spitzenreiter FC Büderich bewies Süchteln beim SC Victoria Mennrath Moral: Trotz eines 0:3-Pausenrückstandes kam der ASV bis auf 2:3 heran – zum Punktgewinn reichte es allerdings nicht. Am 6. Spieltag feierte der ASV Süchten im Heimspiel nach den Toren von Karsten Robertz und Paul Fröhling den ersten Saisonsieg und gewann 2:1 gegen Hilden. Anschließend hielten sich Siege und Niederlage fast die Waage: Nach dem 11:0-Kantersieg im Heimspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach gab es gegen die Holzheimer SG eine 1:5-Niederlage. Zum Jahresabschluss verlor man zudem das Derby beim 1. FC Viersen mit 0:3. Nur vier der bislang 14 Spiele gewann der ASV.

Das war gut

Das Positive: Auf dem Papier ist die Qualität des Kaders absolut landesligatauglich und besser als der aktuelle Tabellenstand. Das Potenzial ist also vorhanden, bislang aber kaum ausgeschöpft. Insofern ist kaum etwas Gutes beim ASV zu finden. Immerhin funktioniert weiterhin die Nachwuchsarbeit, mit Johannes Wilms und Luca Roschat gehören zwei 18-Jährige regelmäßig zur Mannschaft.

Das war nicht so gut

„Die nicht ligataugliche Trainingsbeteiligung muss sich unbedingt steigern und die Anzahl der verletzungsbedingten Ausfälle muss reduziert werden, damit wir den enttäuschten Tabellenplatz wieder verlassen“, sagt Trainer Frank Mitschkowski. Die geringe Trainingsbeteiligung bedingt andere Probleme: Fehlende Abstimmung auf dem Feld sowie falsche Entscheidungen, die den ASV immer wieder zurückwarfen. Ein weiteres Manko: Der Kader ist zu klein, gerade aufgrund der Verletztenmisere.

Personal und Neuzugänge

Nicht mehr zur Verfügung steht Burak Akarca, der aus privaten Gründen kürzertritt und zukünftig für den A-Ligisten TuS Asterlagen aufläuft. Shota Arai verlässt das Team dagegen verletzungsbedingt. „Wir verlieren mit Burak und Shota zwei Schlüsselspieler“, so Mitschkowski. Allerdings ist der Kader in der Breite zukünftig deutlich besser aufgestellt. Sowohl Eric Schulz als auch Lennart Mentrup stehen nach ihrer Verletzung wieder voll zur Verfügung. Hinzu kommen die beiden Schleszies-Brüder Nils und Mats, die nach ihrer Weltreise in der Rückrunde wieder am Start sind. Mit Adnan Aoudou präsentieren die Süchtelner zudem einen neuen Spieler in ihren Reihen: Der 26-Jährige kommt vom 1. FC Viersen.

So sieht die Vorbereitung aus

Mit dem Stadtmeistertitel in der Halle in Viersen haben die Süchtelner im Winter Selbstvertrauen gesammelt. Testspiele sind gegen FSV Salmrohr (4. Februar), SC Schiefbahn (10. Februar) und FC BW Friesdorf (15. Februar) geplant. Das erste Ligaspiel steht am 26. Februar gegen Tabellenführer FC Büderich an. Da die Spielklasse in diesem Jahr jedoch sehr klein und ausgeglichen ist, darf sich der ASV keine Nachlässigkeiten mehr leisten. „Wir haben noch zehn Spiele und gehen jedes Spiel wie ein Endspiel an“, sagt Mitschkowski.

Aufrufe: 01.2.2023, 09:00 Uhr
RP / Heiko van der VeldenAutor