2026-03-31T13:53:34.397Z

Allgemeines

ASV Mettmann fordert den Spitzenreiter bis zum Abpfiff

Trainer Khalid Channig sieht in der Partie gegen den MSV Düsseldorf eine starke Leistung seiner Mannschaft. Bereits am Mittwoch geht es mit dem Duell gegen den Zweiten TSV Eller 04 weiter.

von RP / Elmar Rump · Heute, 19:30 Uhr · 0 Leser
Für den ASV wäre mehr drin gewesen
Für den ASV wäre mehr drin gewesen – Foto: Sascha Köppen

Das gleiche Resultat wie im Hinspiel. Auch diesmal hatte der Spitzenreiter der Bezirksliga, Gruppe 1, das bessere Ende für sich. Gleichwohl standen die Mettmanner dicht vor einem Punktgewinn. Wenn nämlich Umut Demir in der Nachspielzeit seine feine Einzelleistung in aussichtsreicher Position eigennützig abgeschlossen hätte. Sein gut gemeintes Abspiel landete jedoch bei einem Düsseldorfer. Chance dahin.

„Wir haben uns zu spät belohnt“

Fast mit dem Ende der regulären Spielzeit hatte Maximilian „Eisi“ Eisenbach nach einer Demir-Ecke per Kopfball den Anschlusstreffer erzielt. „Für den Aufwand in der zweiten Halbzeit haben wir uns viel zu spät belohnt. Nutzen wir eine der zuvor heraus gespielten Chancen, nehmen wir hier einen Punkt mit. Das hätte, aus meiner Sicht, eher dem Spielverlauf entsprochen“, fasste der Sportliche Leiter des ASV, Imad Omairat, zusammen.

Den frühen Rückstand durch den Kopfball von Tom Voss im Anschluss an eine Ecke (11.) steckte die Elf von Chefcoach Khalid Channig recht unbeeindruckt weg, hielt die Partie in der Folge offen. Dennoch, das 2:0 durch Sohei Yamashita (31.) schien vermeidbar. „Gegenüber den letzten zwei, drei Spielen war es eine Leistungssteigerung. Nur, bei den Gegentreffern sahen wir hinten nicht gut aus, da haben wir zu naiv verteidigt. Erst nach der Pause standen wir in der Defensive stabil, ließen kaum noch etwas zu“, so Omairat im Rückblick.

Auf der Gegenseite hätte Berkant Fidanci mehr aus seinen zwei guten Möglichkeiten machen können (13., 41.). Auch bei der Doppelchance von Eisenbach und Justin Lüdtke (57.) hätte der Gast konsequenter zur Sache gehen müssen. Mettmann agierte druckvoll über beide Außenbahnen, hatte viel Ballbesitz und weitere Möglichkeiten durch Lüdtke und Fidanci. Der Anschlusstreffer fiel indes zu spät.