
Der ASV Mettmann ließ es am letzten Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 1, noch einmal krachen. Zumindest was das Toreschießen angeht. Es war eine abwechslungsreiche Partie zwischen dem Tabellenfünften und dem Vierten aus der Landeshauptstadt. Wobei die Elf von Chefcoach Khalid Channig ihre Fans durch ein Wechselbad der Gefühle schickte. Einem zunächst souverän herausgespielten 2:0 folgten vier Gegentreffer in Serie und schließlich noch zwei Tore zum Endstand.
In der ersten halben Stunde hatten die Mettmanner alles im Griff, waren die aktivere Mannschaft. Folgerichtig trafen Ahmet Kizilisik (4. – Zuspiel Justin Lüdtke) und Tristan Maresch (19. – nach feiner Einzelaktion) zur bis dahin leistungsgerechten Führung. Nach dem Eigentor von Asaad Wahed Omar, der eine Flanke unglücklich abfälschte (35.), geriet indes Sand ins Getriebe.
Sparta bekam Oberwasser, glich direkt nach Wiederanpfiff (46.) durch Hendrik Schnittert aus. Moubarak Abdousamadou, der einen zu kurz geratenen Rückpass von Yusuf Kaya auf Keeper Niklas Wurth erlief (50.) und erneut Schnittert (63.), mit dem 17. Saisontreffer, legten nach. Mit einer Niederlage wollten sich die Platzherren aber nicht aus der Saison verabschieden. Nach einer Kizilisik-Ecke und dem Lattenkopfball von Kapitän Justus Erkens staubte Maresch aus kurzer Entfernung ab (70.). Auch der Endstand (86.) ging auf das Konto von Tristan Maresch, der sich mit einem Dreierpack nachhaltig aus Fußball-Mettmann verabschiedete.
„Wir haben engagiert begonnen, verloren aber nach dem Eigentor den Faden und waren in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit völlig von der Rolle. Lobenswert aber, dass sich die Jungs noch einmal zusammenrissen, den Schalter tatsächlich erfolgreich umlegten, um sich nicht mit einer Niederlage aus der Saison zu verabschieden“, urteilte der Sportliche Leiter Imad Omairat nach Abpfiff.