Vorläufiger Tiefpunkt: Kapitän Bierlmeier und die Chamer – hier gegen den SV Seligenporten, Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt – stehen nach der Niederlage in Feucht auf dem letzten Platz.Foto: Simon Tschannerl
Vorläufiger Tiefpunkt: Kapitän Bierlmeier und die Chamer – hier gegen den SV Seligenporten, Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt – stehen nach der Niederlage in Feucht auf dem letzten Platz.Foto: Simon Tschannerl

Der ASV Cham ist Tabellen-Schlusslicht

Die Chamer verlieren auch beim 1. SC Feucht. Individuelle Fehler brachten den ASV auf die Verliererstraße.

Weil der SV Seligenporten einen nie geglaubten 5:1-Überraschungserfolg bei der DJK Ammerthal einfuhr und auch der SV Vatan Spor Aschaffenburg beim 3:3 gegen die SpVgg Bayern Hof einen Punkt geholt hat, stand nach dem 15. Spieltag und nach der 1:3 (0:1)-Niederlage des ASV Cham beim 1. SC Feucht fest, dass die Rot-Weißen das neue Schlusslicht in der Bayernliga Nord sind.

„Wir waren auf keinem Fall die schlechtere Mannschaft, wir haben uns jedoch für den Aufwand, den wir betrieben haben, nicht belohnen können. Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht. Leider hat uns aber der ein oder andere individuelle Fehler dann ins Hintertreffen gebracht. Trotzdem hat unsere Mannschaft eine absolut kämpferische Leistung gezeigt“, resümierte Chams Sportlicher Leiter Jürgen Kreipl.

Daniel Ettl musste schon kurz nach der Aufwärmphase aufgrund seiner immer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung passen. Für ihn lief Leon Reisinger von Beginn an in der Innenverteidigung auf. Auch auf der Torwartposition gab es einen Wechsel, der aber schon seit Anfang der Woche intern bekanntgegeben wurde. Josef Jurasi, der bislang 35 Gegentreffer hat hinnehmen müssen, musste für Lukas Faltermeier Platz zwischen den Pfosten machen. Der zeigte gleich einmal zu Beginn eine Riesenparade, als er den Kopfball von Stephan König noch über die Latte lenkte (19.). Kurz zuvor und auch danach hatte Johannes Bierlmeier Gelegenheiten, die Rot-Weißen in Führung zu bringen (13./21).

Keine Abwehrmöglichkeit blieb Faltermeier, als König, der bei einem Ecke am zweiten Pfosten lauerte, zum den Ball zum 1:0 über die Linie beförderte (35.). Michael Plänitz köpfte beim Klärungsversuch kurz nach der Pause den Ball genau vor die Beine von Nico Wessner. Der zog von der Strafraumgrenze direkt ab und der Ball zappelte zum 2:0 im Netz (52.). Beim dritten SC-Treffer ließen die Chamer Tim Ruhrseits ungestört flanken. Und erneut war Wessner zur Stelle und köpfte zum 3:0 ein (65.). Der eingewechselte Lukas Leutner verkürzte für einen bis zum Schluss aufopferungsvoll kämpfenden ASV Cham noch zum 3:1-Endstand (76.).

Aufrufe: 010.10.2021, 15:07 Uhr
Martin KetterlAutor

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