Arek Machnik ist eine weitere Verstärkung für den ASV Burglengenfeld.
Arek Machnik ist eine weitere Verstärkung für den ASV Burglengenfeld. – Foto: Alexander Stauffer

Polnisches Talent kommt zum ASV

Arek Machnik steht der Mannschaft ab sofort zur Verfügung. Der 20-Jährige kickt am liebsten in der Offensive.

Der ASV Burglengenfeld scheint sich zu einer Art „Sammelbecken“ für Talente zu entwickeln. Ein weiteres haben sich die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten in diesen Tagen unter den Nagel gerissen. Nämlich den 20-jährigen Polen Arek Machnik, der im vergangenen Spätsommer nach Burglengenfeld zog, nachdem seine Schwester bereits seit acht Jahren in Deutschland lebt.

In der Region ist Arek Machnik freilich noch ein völlig unbeschriebenes Blatt; in Polen spielte er bei Polonia Warschau, dessen erste Mannschaft in der 3. Polnischen Liga beheimatet ist. Er selber war dort im Jugendbereich aktiv, trainierte allerdings bei der ersten Mannschaft mit und hatte bereits ein paar Einsätze bei Testspielen im Erwachsenenbereich, wie aus einer Pressemitteilung der ASV-Fußballabteilung hervorgeht.

Da der Jungspund weiterhin höherklassigen Fußball spielen möchte, wandte er sich an die Verantwortlichen des ASV Burglengenfeld. Seit Herbst trainiert Machnik nun bereits bei der ersten Mannschaft mit. Mittlerweile ist er auch spielberechtigt und steht ab sofort zur Verfügung.

Inzwischen hat er sich in Deutschland gut eingelebt und arbeitet nach eigenen Aussagen bei einer Firma in Wackersdorf, die Autoteile produziert. Zudem absolviert er einen Deutschkurs und kann sich bereits gut verständigen. Wie Arek Machnik erzählt, habe er durch seine Schwester, die bereits seit acht Jahren in Deutschland lebt, vom ASV Burglengenfeld erfahren. „Da ich unbedingt weiter höherklassig Fußball spielen wollte, habe ich mit den Vereinsverantwortlichen Kontakt aufgenommen. Am liebsten spiele ich im Offensivbereich“, sagt Machnik.

Seine Trainer sowie die ASV-Abteilungsleitung bescheinigen Arek Machnik einen großen Trainingsfleiß und Ehrgeiz. Der junge Spieler sei der Abteilung sofort sympathisch gewesen. „Wir sehen Potenzial in ihm und deswegen freut es uns sehr, Arek bei uns begrüßen zu dürfen“, heißt es.

1787 Aufrufe29.4.2021, 07:00 Uhr
Florian WürtheleAutor

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