
Die Trennung von Coach Markus Knogl und dem TSV Aschenau sorgte vor ein paar Wochen durchaus für Aufsehen, da der Klub aus dem Offenberger Gemeindeteil sich als Tabellenzweiter der A-Klasse Deggendorf auf Aufstiegskurs befindet. Die Verantwortlichen des Kreisklassen-Anwärters haben nun Nägel mit Köpfen gemacht und können eine Nachfolgelösung präsentieren. Der bisherige Co-Spielertrainer Nicolai Retzer - vormals Reumann - und Carsten Stockinger werden Hafner, Kerbl, Six & Co. künftig anleiten.
Retzer trägt seit eineinhalb Jahren das TSV-Trikot und erzielte in diesem Zeitraum in 26 Partien bemerkenswerte 31 Treffer. Der 31-Jährige hatte in seiner Laufbahn schon etliche Stationen. Als Jungspund trug der Offensivmann unter anderem das Trikot des TSV Bogen und der SpVgg Hankofen-Hailing. In der Retzer-Vita stehen unter anderem 20 Bayernliga-Einsätze (zwei Tore), 21 Landesliga-Spiele sowie 64 Bezirksliga-Partien (14 Treffer). Seit Monaten plagt sich Retzer allerdings mit einer hartnäckigen Sehnenentzündung im linken Fuß herum, die ihn seit Ende September außer Gefecht setzt. Ob der Routinier bis zum Frühjahrsauftakt wieder einsatzfähig sein wird, ist aktuell nur schwer vorstellbar.
Carsten Stockinger ist ein erfahrener Diplom-Sportwissenschaftler mit einer A-Lizenz als Athletiktrainer im Fußball sowie Qualifikationen als Rehatrainer und Ernährungs-Coach. Beim TSV Aschenau fungierte der neue Übungsleiter in früheren Jahren bereits sehr erfolgreich als Nachwuchscoach und begleitete später seinen Sohn Lennard, der mittlerweile beim Regionalligisten SpVgg Hankofen-Haling kickt, als Übungsleiter im Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg GW Deggendorf. Seit 2019 ist Stockinger als Individualtrainer für Athletik im Fußball tätig.
In den verbleibenden acht Partien werden sich Spitzenreiter SV Pankofen, der TSV Aschenau und der SV Schaufling - das Trio trennen lediglich fünf Punkte voneinander - vermutlich einen spannenden Aufstiegs-Dreikampf liefern. Um top vorbereitet zu sein, befinden sich die TSV-Akteure bereits seit dem 21. Januar im Trainingsbetrieb.