Kaiserwetter und ein Rasenplatz auf Bundesliga-Niveau
Es war angerichtet in Grünwettersbach: strahlender Sonnenschein, ein Rasen wie aus dem Landschaftskatalog, und zwei motivierte Zweitvertretungen, die sich pünktlich um 13 Uhr auf ein Fußball-Nachbarschaftsduell einigten. Am Ende durfte unsere Reserve über ein sattes 0:5 jubeln – und das ganz ohne Sonnenstich.
Die Partie begann mit obligatorischem Abtasten – nicht unähnlich dem letzten Stück Kuchen bei der Familienfeier. Doch nach einem energischen Vorstoß war es schließlich Dennis Ochs, der das erste Ausrufezeichen des Tages setzte: Altinger wurde im gegnerischen Strafraum zu Boden gerempelt, so trat Ochs an und verwandelte den fälligen Elfmeter sicher. 0:1 – und der ASC wusste spätestens jetzt: Das könnte ein langer Nachmittag werden.
In der zweiten Hälfte kam dann die Kür. Erst schickte Deurer eine sahnige Hereingabe durch die ASC-Abwehr, die Altinger mit eiskalter Präzision zum 0:2 veredelte. Kurz darauf durfte Ochs erneut jubeln, nachdem Müller mit einem feinen Pass den Auswärts-16er durchspielte und Ochs nur noch entspannt einschieben musste – das 0:3, und gleichzeitig der Beweis, dass Effizienz an diesem Nachmittag nicht nur im Langenscheidt-Verlag großgeschrieben wird. Doch wer dachte, das war’s, lag daneben: Altinger, mittlerweile richtig warmgelaufen, schnürte nach einem Zuspiel von Saalfrank seinen Doppelpack zum zwischenzeitlichen 0:4. Man spielte jetzt wie auf dem Trainingsplatz, nur mit schöneren Trikots und auf deutlich besserem Geläuf. Und zum krönenden Abschluss trat dann noch Häfele ins Rampenlicht. Nach einem beherzten Solo wurde Triebskorn vom gegnerischen Keeper unsanft gebremst – Elfmeter Nummer zwei. Häfele bekam die Kugel von Altinger überreicht, trat an, traf – und schnappte sich damit sein allererstes Saisontor. Wenn das kein perfekter Sonntag ist!
Erwähnenswert war an dieser Stelle auch die solide Leistung des Unparteiischen Unger. Das „U“ in Unger stand hierbei für unaufgeregt und unauffällig, was im Kontext eines Schiedsrichters stets etwas Positives ist.
Fazit: Fünf Tore, zwei Elfmeter, drei Torschützen, null Gegentore – man bleibt somit in unmittelbarer Schlagdistanz zu Rang 1 und 2 der Kreisklasse B3.
Kommenden Sonntag empfängt man zu Hause, zum letzten Heimspiel der Saison, das Tabellenschlusslicht aus Schöllbronn. Man freut sich hierbei wieder auf eine tolle Unterstützung, wie sie seitens der FCB-Anhänger Woche für Woche kontinuierlich an den Tag gelegt wird. Man beachte die exotische Heimspiel-Anstoßzeit von 15 Uhr.
Bericht: Kai Altinger

