
Der ASC 09 Dortmund steht vor dem erstmaligen Sprung in die Regionalliga West. Einmal mehr ist Maximilian Podehl der entscheidende Faktor in der Offensive. 28 der 78 Tore gehen auf sein Konto. Seit 2016 hat der 28-Jährige mehr als 200 Pflichtspieltore für den ASC erzielt. Nach vier dritten Plätzen in der Podehl-Ära soll nun endlich der Aufstieg gelingen. Mit der Vertragsverlängerung setzt der Verein ein klares Zeichen für eine ambitionierte Zukunft.
„Maxi ist und bleibt einer unserer wichtigsten Spieler. Einen Spieler mit seiner fußballerischen Klasse und seinem Torinstinkt gibt es in der Oberliga nicht noch einmal“, so Dennis Hübner, Sportlicher Leiter der Aplerbecker. „Dazu übernimmt er als Kapitän Verantwortung, ist ein wichtiger Orientierungspunkt in unserer jungen Mannschaft und auch das ‚Gesicht’ des Vereins.“
Podehl wechselte 2016 vom TSC Eintracht Dortmund nach Aplerbeck und ist längst eine Vereinslegende geworden. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. „Natürlich hatte Maxi auch andere Angebote, aber in den Gesprächen mit dem neuen Trainerteam um Magnus Niemöller war schnell klar, dass wir auf einer Wellenlänge sind - deshalb war es am Ende logisch, dass Maxi ‚zuhause‘ bleibt“, erklärt Hübner.
Podehl sagt gegenüber der Lokalpresse "Ruhr Nachrichten": „Ich habe diesmal etwas spater verlängert. Es hat sich etwas gezogen. Ich habe mir keinen Druck machen lassen, habe auch mit anderen Klubs gesprochen - aus der Oberliga und der Regionalliga. Aber ich spiele jetzt zehn Jahre in dem Klub, habe einen neuen Job und mir war letztlich klar, dass ich in der Nähe bleiben möchte. Mir war zudem wichtig, dass der starke Kern des Teams bleibt. Das ist ja mit den Verlängerungen von Jan-Patrick Friedrich, Jannik Urban und Rafael Camprobin Conchero so. Ich fühle mich einfach wohl hier, meine Meinung ist gefragt und ich hatte auch gute Gespräche mit dem neuen Trainer Magnus Niemöller."
Sollte Konkurrent SG Wattenscheid 09 die Punkte aus dem vermeintlichen 3:2-Abbruchsieg in Schermbeck verlieren, liegt der ASC 09 Dortmund im Aufstiegskampf sogar in der Pole Position um Platz 2 hinter dem SV Westfalia Rhynern.
So oder so haben Podehl und der ASC den Aufstieg selbst in der Hand, denn am morgigen Sonntag wartet die SG Wattenscheid 09 als Gegner. Gelingt ein Sieg im Lohrheidestadion, kommt der Torjäger seinem Ziel ganz nahe. Als besonderes Bonbon wünscht sich der 28-Jährige die Meisterschaft, die mit dem Einzug in den DFB-Pokal verbunden wäre. Dies ist dem ASC 09 Dortmund in seiner Vereinsgeschichte bislang noch nicht gelungen.