
Schon Stunden vor dem ersten Spiel rannten zahlreiche fußballverrückte Damen über die Anlage an der Feldstraße. Die Tombola wird aufgebaut, der Tresen vorbereitet und die Spielbälle an den Mittelkreis und die Außenbahnlinie gelegt. Ein halbes Jahr plante das fünfköpfige Orga-Team das eigene Fußballfest.
In diesem Sommer gelang es, mit dem SV Henstedt-Ulzburg und den VfL Jesteburg zwei Regionalligisten zu verpflichten, der ESV Einigkeit und die SV Ahlerstedt/Ottendorf kicken im Pflichtspielbetrieb in der Oberliga und die Eintracht Elbmarsch in der Landesliga.
"Unsere Spielertrainerin Mayline Danner ist von Henstedt-Ulzburg letztes Jahr zu uns gewechselt und hatte daher den Kontakt", freute sich ihr VSV-Coach-Kollege Benjamin Saul. "Die Mannschaften spielen auf einem wirklich sehr hohem Niveau." Angesichts der herausragenden Konkurrenz hatte der ausrichtende Bezirksligist es denkbar schwer, seinen Titel auf dem eigenen Turnier zu verteidigen. Die VSV schlugen sich gegen die namhafte Konkurrenz dennoch wacker und konnten immerhin das Platzierungsspiel gegen Elbmarsch für sich entscheiden.
Im Finale duellierte sich Zweitliga-Absteiger Henstedt-Ulzburg mit dem VfL Jesteburg, setzte sich im Elfmeterschießen durch und bekam anschließend den Pokal überreicht. "Das Wetter hat gut mitgespielt, wir haben uns super geschlagen und sind rundum zufrieden", sagte Saul. Immerhin haben die Pandakickerinnen im Landkreis erneut einen Maßstab im Frauenfußball setzen können.
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