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Zuschauerranking: Aachen pulverisiert den Rekord - starkes Mittelfeld

Die Euphorie um den Aufstieg von Alemannia Aachen machte sich nicht zuletzt in den Besucherzahlen am Tivoli bemerkbar. Auch Tickets bei den Neulingen verkauften sich gut.

von Markus Becker · 06.06.2024, 14:00 Uhr · 0 Leser
Beim Rekordspiel gegen den 1. FC Bocholt konnten die Aachener den heimischen Tivoli ausverkaufen.
Beim Rekordspiel gegen den 1. FC Bocholt konnten die Aachener den heimischen Tivoli ausverkaufen. – Foto: Meiki Graff

Die Regionalliga West war in der abgelaufenen Saison so gut besucht wie schon lange nicht mehr. Natürlich überragt Meister Alemannia Aachen über allem hinaus, doch auch die restlichen Stadien durften positive Besucherzahlen bilanzieren. Die Neulinge um den FC Gütersloh und die SSVg Velbert gehörten direkt zu den am besten besuchten Klubs der Liga.

Rekorde über Rekorde für die Alemannia

Die historische Saison der Aachener lässt sich eindrucksvoll in Zahlen festhalten. Mit 31.034 Zuschauern beim bestbesuchten Regionalliga-Spiel aller Zeiten haben die Kaiserstädter Geschichte geschrieben. Im Durchschnitt wollten knapp 19.700 Zuschauer die Spiele der Alemannia im Stadion vor Ort verfolgen, eine Zahl, die bislang kein anderer Regionalligist auch nur annähernd erreichte.

>>> Hier geht es zum Zuschauerranking der abgelaufenen Saison in der Regionalliga West

Dieser Zuschauerandrang hebt den durchschnittlichen Schnitt der Regionalliga West erheblich an. Seit der Saison 1995/96, als die Liga noch ohne zweite Mannschaften und mit vielen Traditionsvereinen spielte, wurden durchschnittlich nicht mehr 2200 Zuschauer erreicht

Auch auf die Konkurrenz ist Verlass

Selbstredend trug nicht nur die Aufstiegseuphorie um die Aachener zu den grundsätzlich gut besuchten Stadien bei. Besonders Verlass war auf die Schwergewichte um Rot-Weiß Oberhausen (durchschnittlich 3000 Zuschauer), den Wuppertaler SV (2800 Zuschauer) und Fortuna Köln (2400 Zuschauer). Seit den jeweiligen Aufstiegen von Preußen Münster und Rot-Weiss Essen fehlt der Liga jedoch ein Name, der mit den Aachenern mithalten kann.

Auch die Aufsteiger überzeugten mit hoher Resonanz. Der FC Gütersloh (1.600 Zuschauer) und die SSVg Velbert (1000 Zuschauer) platzierten sich in der oberen Hälfte des Rankings.

Den Aufstieg der Alemannia in die 3. Liga könnte die Regionalliga im Kollektiv kompensieren. Schließlich kommt mit dem MSV Duisburg wieder ein richtig großer Name in die vierthöchste Spielklasse. In der abgelaufenen Saison fanden sich im Durchschnitt beachtliche 12.119 Zuschauer in der Schauinsland-Reisen-Arena wieder. Auch der KFC Uerdingen wird wieder in der Regionalliga vertreten sein. Mit knapp 2300 Zuschauer waren Tickets im Grotenburg-Stadion mit großen Abstand am gefragtesten in der Oberliga Niederrhein.