
Am Donarbrunnen zog sich Kreisligist Olympia Kassel in seiner Begegnung gegen den drei Klassen höher kickenden BC Sport glänzend aus der Affäre. Zwar war der Verbandsligist vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht, doch das Böcking-Ensemble agierte gerade in der Defensive konzentriert und zweikampfstark. Auch nach der Gästeführung durch Murawski (26.) verloren die Gastgeber nicht die Ordnung und setzten besonders über Köhler immer wieder Nadelstiche. Direkt nach dem Wiederanpfiff gelang Meers das 1:1. Dieser Ausgleich hatten den Favoriten offensichtlich gepusht, Kouay (48.) und Gül (51.) sorgten für einen schnellen Zwei-Tore-Vorsprung der Sportianer, die außerdem noch zwei Großchancen vergaben, und alles schien seinen geregelten Gang zu nehmen. Doch nach Köhlers feinem Pass konnte Sport-Keeper Schwarz den durchgebrochenen Meers nur regelwidrig stoppen und war mit der anschließenden Verwarnung gut bedient. Gegen Köhlers Strafstoss hatte er aber keine Chance (58.). Fortan wurden die Kleeblätter noch frecher, nach einem der wenigen fein vorgetragenen Angriffszüge seiner Farben sorgte BC-Angreifer Gül aber für die Entscheidung (83.). In der Schlußminute konnte erneut Köhler nochmals verkürzen, aber den knappen Vorsprung brachten die Gäste routiniert bis ins Ziel.
Nicht ins Ziel, sprich ins Viertelfinale, kamen in der zweiten Partie des Abends weder die TSG Wilhelmshöhe noch der FSV Kassel. Nach 120 ausgeglichenen Minuten, in denen das Chancenplus auf Seiten des heimischen Kreisoberligisten lag, stand es durch Tore von Nixon (TSG, 25.) und Kanat (37.) leistungsgerecht 1:1. Für das anschließende Elfmeterschießen war es dem Unparteiischen dann aber zu dunkel und er brach die Begegnung vorzeitg ab.
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