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Pokal

Zevens U18 holt das Double

Kreismeister feiert im Pokalfinale schmeichelhaften 2:1-Erfolg über die JSG Wörpetal

von Zevener Zeitung / Manfred Krause · 18.06.2018, 14:55 Uhr · 0 Leser
Machten nach der Kreismeisterschaft mit einem schmeichelhaften 2:1-Erfolg auch den Kreispokalsieg perfekt: Die U18-Kicker des TuS Zeven.
Machten nach der Kreismeisterschaft mit einem schmeichelhaften 2:1-Erfolg auch den Kreispokalsieg perfekt: Die U18-Kicker des TuS Zeven.

Unterstedt. Die einen konnten nicht, die anderen wollten nicht: Das U18-Kreispokal-Finale beim Tag der Jugendfußball-Endspiele in Unterstedt gewann Zeven mit 2:1 (1:1) gegen die JSG Wörpetal. Die Truppe von TuS-Trainer Jimmy Fransman bot eine enttäuschende Leistung, hatte aber viel Dusel gegen eine nie aufsteckende JSG und gewann nach der Meisterschaft das Double.

„Wir haben das letzte Pflichtspiel gegen Wörpetal klar gewonnen. Ich hoffe, dass wir den Gegner nicht unterschätzen“, so Fransman vor dem Anpfiff. Davon war zunächst nichts zu sehen, denn seine Truppe begann engagiert, erspielte sich Chancen durch Claas Paulsen und Keno Enghard (1./2./6.). Auf der Gegenseite scheiterte Nils Jagels mit einem Distanzschuss (3.). Die Zevener hatten mehr Ballbesitz und das 1:0 durch Claas Paulsen war verdient. Der Kapitän ließ nach einem Zuspiel von Enghard Keeper Nico Michaelis keine Abwehrchance (37.).

Danach stellte der Kreisliga-Meister allerdings den Spielbetrieb völlig ein und bettelte um den Ausgleich. Den hätte die Müller-Elf auch mehrfach erzielen können, selbst eine Führung war drin. Doch Marlo Suhr, Denis Lüloff und Matthis Holsten scheiterten an TuS-Torhüter Kristen Michaelis (39./40./41.). Das überfällige 1:1 erzielte der eingewechselte Lüloff durch eine tolle Einzelleistung (42.). Der Spieler mit der Rückennummer zehn war von Leon Lindner und Lukas Huß nicht zu stoppen und schloss aus spitzem Winkel ab.

Schwache zweite Hälfte

„Das war Not gegen Elend. Wir haben uns dem Niveau des Gegners angepasst“, so TuS-Co-Trainer Yannik Carbuhn nach dem Abpfiff. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Denn die Müller-Elf ging an die Schmerzgrenze, machte die spielerischen Defizite durch kämpferische Tugenden wett und vergab kurz nach der Pause die mögliche Führung durch Lüloff (52.).

Das Spiel in Hälfte zwei war eher ein Kick zum Wegschauen, Ideenlosigkeit und Gestocher auf beiden Seiten prägten das Geschehen. Dennoch kam die Fransman-Elf zu guten Abschlüssen, vergab diese kläglich durch Enghard, Paulsen und Aaron Thies (77./88./89.). Dann zeigte sich der Fußball-Gott nicht in den Farben grün/gelb, sondern in schwarz/weiß. Das Siegtor zum 2:1 erzielte Piotr Nowak mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung (90.).

„Wir hätten die Führung machen müssen und ein Remis war drin. Ein Elfmeterschießen wäre verdient gewesen. Das ist schon bitter für meine Jungs“, sagte JSG-Trainer Kevin Müller, dessen Mannschaft auch nach dem 1:2 nicht aufsteckte. Das 2:2 hatte Dennis Brückner auf dem Fuß, doch Lukas Huß schlug die Kugel gerade noch von der Linie (90.+1).

„Wir haben gut begonnen, dann weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Beide Seiten hatten die Möglichkeit, das 2:1 zu erzielen“, so Fransman.