F: Nückel
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Zehn Treffer in Wiemelhausen

Brackel erfolgeich im Derby, Erkenschwick siegt bei Finnentrop-Bamenohl

Während aus Sicht der SG die erste Saisonniederlage einen herben Beigeschmack hatte, fand Trainer Allali sehr postive Worte über den Gegner. Sinsen bezwang Hordel 2:1, der Lüner SV enttäuschte in Neheim: Der Spieltag im Überblick:

SV Brackel 06 - BV Westfalia Wickede 3:2
Auch im dritten Spiel musste sich der BV Westfalia geschlagen geben, heute besonders schmerzhaft im Derby. Der Anfang lief jedoch exzellent, als Mehmet Erdogan Wickede in Führung schoss. Mit dem Pausenpfiff fiel jedoch der Ausgleich. Cab Bozkurt stellte den Gleichstand her. In Halbzeit zwei war es nun der SV Brackel, der nach vier Minuten traf: Mirza Basic erzielte sein bereits drittes Saisontor. Die Führung hielt jedoch nur zehn Minuten, da Robin Dieckmann, der ebenfalls schon drei mal einnetzen konnte, ausglich. Das Siegtor sollte dann sechs Minuten später fallen: Viktor Schumacher besorgte das 3:2 und schießt "06" damit auf Tabellenplatz fünf.


Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (SC Ickern) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Mehmet Erdogan (4.), 1:1 Can Bozkurt (45.), 2:1 Mirza Basic (49.), 2:2 Robin Dieckmann (59.), 3:2 Viktor Schumacher (65.)


DSC Wanne-Eickel - Viktoria Resse 2:2
Gleich dreimal zeigte Schiedsrichter Lars Lehmann bei dieser Partie auf den Punkt. Mathias Tomascheweski behielt zweimal die Nerven und verwandelte, wobei gerade der zweite Elfmeter aus Sicht der Gäste mehr als fragwürdig war. Resse steckte nicht zurück und überzeugte im zweiten Durchgang mit starkem Kampfgeist. Coskun Ünal schenkte seiner Mannschaft durch seinen Anschlusstreffer nach gut einer Stunde neue Hoffnung, ehe Lehmann eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit der Viktoria einen Strafstoß zusprach. Angeifer Dominik Hanemann bezwang DSC-Keeper Sören Gerlach und besorgte den Last-Minute-Ausgleich und den ersten Auswärts-Punkt für sein Team.


Schiedsrichter: Lars Lehmann - Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Mathias Tomaschewski (30. Foulelfmeter), 2:0 Mathias Tomaschewski (43. Foulelfmeter), 2:1 Coskun Ugur Ünal (61.), 2:2 Dominik Hanemann (89. Foulelfmeter)


TuS Nordvesta Sinsen - DJK TuS Hordel 2:1
Auch wenn die große spielerische Klasse in dieser Partie nicht vorhanden war, dürfte das der TuS Sinsen am Ende herzlich egal sein. Mit dem Heimsieg gegen Hordel wurde der erste Dreier eingefahren. Beide Treffer durch Maurizio Fenu und Dennis Adamczok fielen nach ruhenden Bällen. "Die beiden Standardtore haben die Dose geöffnet", sagt Sebastian Rasch, Trainer der siegreichen Gastgeber. Nach dem späten Anschlusstreffer durch Philipp Dragicevic wurde "es hinten raus noch unnötig spannend. Über das ganze Spiel gesehen waren wir denke ich schon das eine Tor besser", so Rasch. Auf der Pressekonferenz bestätigte Hordel-Trainer David Zajas dies nach der Partie. Seine Mannschaft muss nun weiter auf den nächsten Sieg warten. Die Bochumer empfangen nächste Woche den mit sechs Punkten gestarteten SC Neheim.


Schiedsrichter: Marcel Neuer (Schalke 04) - Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Maurizio Fenu (45.), 2:0 Dennis Adamczok (73.), 2:1 Philipp Dragicevic (87.)


SpVg. Olpe - Yunus Emre Genclik Hassel 3:2
Knapp schlitterte YEG am Sieg in Olpe vorbei und kassierte die erste Saisonniederlage. Eine nicht gut geklärter Ball erreichte über Umwegen Michel Alfes, der nach 35 Minuten das 1:0 für Olpe erzielte. Der Aufsteiger gab jedoch auch im zweiten Spielabschnitt weiter Gas und erzielte nach Überlegenheit zwangsläufig den Ausgleich durch Seyit Ersoy. "Dann haben wir den Gegner regelrecht an die Wand gespielt", lobte Trainer Hakan Karabal seine Mannschaft, die neun Minuten vor dem Ende in Person von Semih Esen sogar in Führung ging. In der Schlussphase gelang es YEG jedoch nicht, den Vorsprung ins Ziel zu retten. "Der Gegner hatte nach dem 2:1 eigentlich schon abgeschaltet, wir wollten dann einfach noch zu viel. Wir hätten einfach ruhiger agieren müssen", sagt der Trainer. Zwei späte Treffer durch Philipp Bredebach und David Ohm schockten die Gelsenkirchener dann vollends, sodass nach erneut guter Leistung kein Sieg zu Buche steht.


Schiedsrichter: Moritz Petereit - Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Michel Alfes (35.), 1:1 Seyit Ersoy (63.), 1:2 Semih Esen (81.), 2:2 Philipp Bredebach (83.), 3:2 David Ohm (86.)


Concordia Wiemelhausen 08/10 e.V. - FC Iserlohn 6:4
Die Mannschaft von Trainer Jürgen Heipertz änderte die Startaufstellung im Vergleich zur Partie gegen Sinsen auf gleich vier Positionen und musste nach 17 Minuten einen Rückschlag hinnehmen, als Sascha Ernst die Gäste nach einem Torwartfehler in Führung schoss. Leonard Winkel traf gleich zweimal binnen vier Minuten und schaffte damit eine 2:1-Pausenführung. "Das 1:1 war ein sehr sehenswerter Treffer in Arjen Robben-Mannier", beschreibt der sportliche Leiter Uwe Gottschling den Treffer. Das muntere Toreschießen ging auch im zweiten Durchgang nahtlos weiter. Der 2:2-Ausgleich durch Yannik Marks schockte Concordia jedoch nicht, das Gegenteil war der Fall, indem Tom Sindermann per Distanzschuss und zweimal Ozan Simsek eine komfortable 5:2-Führung heraus schossen. Doch tatsächlich schien diese in den Schlussminuten noch einmal zu wackeln, da Iserlohn noch zweimal verkürzte. Der eingewechselte Mahmut "Mo" Gülnaz besorgte in der Nachspielzeit die Entscheidung, als der Iserlohner Torwart nach vorne aufrückte und sein Tor verlies. "So ein Spiel erlebt man nicht alle Tage. Wir hätten mit so einem Auftritt unserer jungen Mannschaft nicht gerechnet. Doch heute hat einfach alles funktioniert und wir haben immer die passende Antwort gefunden", freut sich ein zufriedener sportlicher Leiter, der ausdrücklich die Spielleitung rund um das Schiedsrichtergespann um Tim Zahnhausen lobte.


Schiedsrichter: Tim Zahnhausen (SpVgg Horst.) - Zuschauer: 165
Tore: 0:1 Sascha Ernst (17.), 1:1 Leonhard Winkel (35.), 2:1 Leonhard Winkel (39.), 2:2 Yannik Marks (53.), 3:2 Tom Sindermann (64.), 4:2 Ozan Simsek (65.), 5:2 Ozan Simsek (75.), 5:3 Kingsley Kanayo Nweke (87.), 5:4 Yannik Marks (89. Foulelfmeter), 6:4 Mahmut Gülnaz (90.)


SG Finnentrop-Bamenohl 12/27 - SpVgg Erkenschwick 2:4
Alles war angerichtet für eine gelungene Heim-Premiere für die SG Finnentrop-Bamenohl. Am Ende des Tages musste man sich jedoch der Spielvereinigung mit 2:4 geschlagen geben, nachdem man zur Pause noch mit 2:1 in Front gelegen hatte. Ein aufgewühlter sportlicher Leiter der SG, Fabian Schmidt, zeigte sich verärgte über die Spielleitung des Schiedsrichter-Gespanns: "Wir konnten dieses Spiel heute einfach nicht gewinnen, obwohl wir die bessere Mannschaft waren." Der Erkenschwicker Trainer, Zouhair Allali, wollte sich nicht über die Leistung des Gespanns äußern, fand aber lobende Worte für den Aufsteiger: "WIr haben gegen einen ganz tollen Aufsteiger gespielt, die Atmosphäre heute war überragend. So etwas ist in der Westfalenliga glaube ich einmalig." Er bemängelte die ersten 20 Minuten, in denen seine Mannschaft schwach agierte. Folgerichtig gingen die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Ein aus Sicht von Allali korrekter Elfmeter schaffte vor dem Seitenwechsel den Anschluss. Nach Platzverweis für Bamenohl in Durchgang zwei erhielten die Gäste mehr Räume und erzielten zwangsläufig noch weitere Treffer. "Ich bin einfach froh, dass wir dieses Spiel hier in dieser Atmosphäre noch gedreht haben", sagte er. Die Stimmung trübte eine schwere Verletzung von Kevin Hegel, der unglücklich auf die Schulter fiel und nach Einwechslung den Platz wieder verlassen musste.


Schiedsrichter: Armin Hurek (SpVgg Horst.)

Holzwickeder SC - Kirchhörder SC 2:0
Der Sieg für den HSC nahm bereits früh Gestalt an: Einen Strafstoß nach fünf Minuten verschoss Sebastian Hahne und scheiterte zunächst an KSC-Keeper Marvin Raab, um im Nachschuss doch noch zum Torerfolg zu kommen. In einer Partie mit eher wenig Höhepunkten vergab Christian Wazian eine Riesenchance für Kirchhörde in der zweiten Halbzeit (58.), was sich rund zehn Minuten später rächen sollte: Nico Berghorst sorgte beim 2:0 für die Vorentscheidung. Trotz der Niederlage lobte Trainer Lothar Hubert den Auftritt seiner Mannschaft: "Sas war das beste unserer bisher drei Spiele, dafür muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert - und eine Riesenchance ausgelassen." Auch wenn Holzwickede mit dem dritten Saisonsieg mehr als zufrieden in die Top-Partie gegen Erkenschwick am kommenden Wochenende gehen könnte, fordert Trainer Axel Schmeing besseren Fußball seiner Spieler: "Ich freue mich über drei Punkte. Es war eine enge Kiste. Wir haben wenig von dem, was wir trainiert haben, umsetzen können und unterm Strich kein gutes Spiel gezeigt."


Schiedsrichter: David Ciha - Zuschauer: 300
Tore: 1:0 Sebastian Hahne (5.), 2:0 Nico Berghorst (68.)


SC Neheim - Lüner SV 3:0
Mit einem enttäuschenden Resultat kehrte der Lüner SV aus Neheim zurück. Aufrgrund von schwacher Leistung waren die Gäste chancenlos. Nach 29 Minuten schoss Okan Güvercin das 1:0, welches gleichzeitig den Pausenstand bedeutete. Eine besserung in Durchgang zwei erfolgte nicht, sodass Gianluca Greco zwei Treffer nachlegte. Deutliche Worte fand Hasan Kayabasi auf Seiten der Gäste: "Die 3:0 Niederlage geht voll in Ordnung. Das hatte mit Westfalenliga-Niveau nichts zu tun. Normalform hatte nur unsere Physiotherapeutin." Kommende Woche soll es gegen Finnentrop-Bamenohl wieder besser laufen für die Mannschaft von Ex-Profi Mario Plechaty.


Schiedsrichter: Benno Verhaag - Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Okan Güvercin (29.), 2:0 Gianluca Greco (64.), 3:0 Gianluca Greco (80.)
Aufrufe: 027.8.2017, 21:30 Uhr
Sebastian EußemAutor