2026-03-10T10:11:42.421Z

Allgemeines

Wuppertaler SV und Germania Ratingen setzen sich ab

A-Junioren-Niederrheinliga: Der 8. Spieltag in der Übersicht

von Marvin Walter · 21.10.2018, 20:30 Uhr · 0 Leser
F: Jochen Classen
F: Jochen Classen

Verlinkte Inhalte

Während die 1. Spvg. Solingen Wald spielfrei war und Arminia Klosterhardt nur zu einem unglücklichen Unentschieden gegen die SSVg Velbert kam, haben sich der Wuppertaler SV und Germania Ratingen mit Heimsiegen gegen die Sportfreunde Hamborn bzw. Cronenberger SC abgesetzt und führen nun mit 18 Punkten die Tabelle an. Wichtige Siege feierten zudem ETB Schwarz-Weiß Essen in Voerde und der 1. FC Mönchengladbach gegen den VfR Fischeln. Der Spieltag in der Übersicht:

FSV Duisburg - 1. FC Bocholt 2:2 (1:1)
Erstmals auf fremdem Platz erfolgreich war der 1. FC Bocholt durch den dritten Doppelpack von Taric Boland, der nun sieben der elf Treffer des Aufsteigers erzielt hat. Dabei mussten die Gäste zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, da für den FSV Duisburg, der nach dem Kantersieg gegen Ratingen sieglos ist, Melvin Ridder und Nermin Badnjevic trafen.

Thomas Cvetkovic, Trainer des FSV Duisburg: "Wir müssen uns heute mit einem 2:2-Unentschieden gegen Bocholt anfreunden. Leider haben wir aus unseren zahlreichen Chancen nicht genug Kapital geschlagen und mussten zum Schluss noch den Ausgleich hinnehmen."

Niko Laukötter, Trainer des 1. FC Bocholt: "Ein erkämpfter Punkt, der auch in Ordnung geht. Gut ins Spiel gefunden gegen offensivstarke und schnelle Duisburger, die nach einem starken Angriff das 1:0 erzielen. In der Phase, in der Duisburg stärker wird, bekommen wir einen berechtigten Elfmeter. In der zweiten Halbzeit waren wir gefühlt noch in der Kabine und bekommen das 2:1. Danach haben wir aber tolle Moral gezeigt und durch Einsatz und Kampf und einem guten Angriff ausgeglichen."

FSV Duisburg: Nico Nowoczin, Muhammed Emin Demir, Cankut Bastutan, Matondo Manace Mbonbo, Emre Sahin (72. Can Funke), Nermin Badnjevic (61. Ahmet Faruk Demirkiran), Edon Saliuka (89. Emirhan Zengin), Karim El Moumen, Mohammad Milad Sahebzada, Etinosa Igbionawmhia, Melvin Ridder (72. Burak Demirdere) - Trainer: Thomas Cvetkovic
1. FC Bocholt: Christopher Hakvoort, Lary Terhart (73. Jost Kasparek), Oskar Tünte, Andre Terfurth, Maximilian Giruc, Fabian Krichel, Tristan Senteler (89. Timo Sieverdingbeck), Haris Hrustanovic, Taric Boland, Jannis Schmitz, Leon Franken (68. Pascal Spallek) - Trainer: Niko Laukötter
Schiedsrichter: Khaled El-Rifai (Düsseldorf) - Zuschauer: 70
Tore: 1:0 Melvin Ridder (35.), 1:1 Taric Boland (43. Foulelfmeter), 2:1 Nermin Badnjevic (46.), 2:2 Taric Boland (78.)



DJK Arminia Klosterhardt - SSVg Velbert 2:2
In letzter Minute hat die SSVg Velbert einen Punkt bei Arminia Klosterhardt gerettet, als Alexandros Kiprizlis vom Elfmeterpunkt die Nerven behielt und den Schlusspunkt unter eine spannende Begegnung setzte. Zuvor brachte Nico Harder die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung. Zwar egalisierte Ionas-Apostolos Frantzozas für die Velberter, doch Nick Bennmann stellte schnell den alten Abstand her. In der Folge boten sich dem Bundesliga-Absteiger mehrere Gelegenheiten zum 3:1, die aber ungenutzt blieben, sodass Kiprizlis für die Punkteteilung sorgte. Arminia-Trainer Timo Kleer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, ärgerte sich aber vor allem über die verlorenen Punkte: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber zwei Punkte zu wenig geholt. Klar ist es sehr ärgerlich, quasi mit der letzten Aktion einen Elfmeter gegen dich zu bekommen und den Ausgleich zu kassieren. Trotzdem bin ich mit der Leistung absolut zufrieden, nur mit der Chancenauswertung nicht. Wir hatten 3 ganz klare Möglichkeiten, wo wir das Ergebnis auf 3:1 hochschrauben müssen, aber der letzte Punch wollte nicht fallen. Dann haben wir einen unberechtigten Elfmeter gegen uns bekommen, was doppelt ärgerlich ist. Die Mannschaft hätte es verdient gehabt, heute zu gewinnen."

DJK Arminia Klosterhardt: Robin Pfeifer, Nick Bennmann, Nico Harder, Serhat Sat, Christos Pappas (84. Murat Berbero), David Markovic (60. Justin Martin Wunder), Fatih Gönül, Julian Fuchs, Lars Hoffmeister, Deniz Erdem (74. Metehan Türkoglu), Premtim Gashi (86. Mohammed Faiz) - Trainer: Timo Kleer - Trainer: Julien Wans
SSVg Velbert: Leon Grüneke, Tihomir Kriznjak, Luis Miguel Willms (62. Alexandros Kiprizlis), Aleksandar Jesic, Joel Siragusano, Ionas-Apostolos Frantzozas (78. Engincan Yildiz), Noel Tsopolidis, Liridon Salihi, Axel Glowacki - Trainer: Sascha Walbröhl - Trainer: Christian Reinhardt
Schiedsrichter: Felix May () - Zuschauer: 67
Tore: 1:0 Nico Harder (43.), 1:1 Ionas-Apostolos Frantzozas (54.), 2:1 Nick Bennmann (66. Foulelfmeter), 2:2 Alexandros Kiprizlis (90. Foulelfmeter)



TV Voerde - ETB Schwarz-Weiß Essen 1:4 (1:0)
Gut in die Partie gekommen ist der TV Voerde, der folgerichtig durch Jan Gehrmanns vierten Saisontreffer in Führung ging. Nach dem Seitenwechseln steigerten sich die Essener aber und fuhren den ersten Auswärtssieg unter der Leitung von Olaf Pankalla ein. Während die Gastgeber weiter auf die ersten drei Punkte warten, springt ETB Schwarz-Weiß Essen auf den direkten Qualifikationsplatz fünf.

Christoph Frömmel, Trainer des TV Voerde: "Ein Spiel, in das wir trotz erheblicher personeller Probleme gut hereingefunden haben. Die Führung zur Halbzeit war verdient. Leider haben wir mehrere gute Gelegenheiten vergeben, die Führung auszubauen. Die zweite Halbzeit ging klar an Essen. Es ist uns nicht gelungen, ausreichend gegen zu halten. Zwei unglückliche Freistoßtore gegen uns und ebenfalls nicht genutzte Chancen für uns lassen die Niederlage zu hoch ausfallen."

Olaf Pankalla, Trainer von ETB SW Essen: “Wir hatten ziemliche Probleme in der ersten Halbzeit, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Voerde hat ein frühes Tor geschossen, das hat denen natürlich in die Karten gespielt. Wir mussten uns in der Halbzeitpause nochmal sammeln, ein, zwei Änderungen vornehmen, aber dann hat es dann auch funktioniert, dann konnten wir das besser umsetzen, was wir erarbeitet haben. Dann haben wir uns dann auch die Tore erspielt. Die erste Halbzeit war schwach von uns, die zweite aber gut und damit geht der Sieg auch völlig in Ordnung. Was mich besonders gefreut hat, ist, dass Malek Ali-Khan nach seiner Verletzung wieder dabei war, der einen tollen Einstand gefeiert hat und das wichtige 2:1 erzielt hat und auch unser neuer Spieler Hee Chan Park, auch ein sehr talentierter Südkoreaner. Damit haben wir auch wieder ein bisschen mehr Belebung im Spiel, das war auch ganz toll."

TV Voerde: David Pawlowski, Dustin Stiller, Leonard Mathias Feldkamp (67. Prince Bolou), Nico Barske, Nabil Sahraoui, Tjark Möltgen (67. Toni Rudolph Wüster), Timo Bohnes, Timo Przybilla, Justin Hülser, Ronnachit Künne (81. Jan Jost), Jan Gehrmann - Trainer: Karsten Neumann - Trainer: Christoph Frömmel - Trainer: Jochen Hülser - Trainer: Michael Braun
ETB Schwarz-Weiß Essen: Max Gerd Nawrath, Karlo Malioukas, Leon Janberk Anadol, Uras Acici (46. Malek Ali-Khan), Maximilian Abel, Omar Semsovic (46. Yassine Bel-Mustapha), Björg Möller (74. Moritz Stöber), Robin Walter, Artian Kabashaj (62. Samuel Nana Kwame Aborah), Zakaria Amezigar, Hee Chan Park - Trainer: Olaf Pankalla
Schiedsrichter: Maximilian Fischedick (Bottrop) - Zuschauer: 30
Tore: 1:0 Jan Gehrmann (15.), 1:1 Karlo Malioukas (54.), 1:2 Malek Ali-Khan (60.), 1:3 Hee Chan Park (68.), 1:4 Leon Janberk Anadol (74.)



1. FC Mönchengladbach - VfR Krefeld-Fischeln 2:1 (0:1)
Punktgleich mit den direkten Qualifikationsplätzen ist der 1. FC Mönchengladbach trotz des mehr als durchwachsenen Saisonstarts. Gegen den VfR Fischeln, der durch Nick Heiselmeier etwas glücklich mit einer Führung in die Pause ging, sorgte ein Doppelschlag von Antonio Primorac und Jan Nowak für die wichtigen drei Punkte der Hausherren. FC-Trainer Kevin Kreuzberg war sehr angetan von der Vorstellung seiner Mannschaft: "Großes Kompliment an meine Mannschaft für dieses Spiel. Bedenkt man, in welch schwieriger Phase wir uns im Moment befinden und sieht dann, wie das Spiel gelaufen ist, war heute schon sehr viel Mentalität gefragt, um das Spiel zu drehen. Wir starten wirklich sehr gut ins Spiel und erspielen uns, mit zum Teil sehr guten Spielzügen, mehrere gefährliche Situationen. Mit dem im Prinzip ersten Torschuss, nach einem eigentlich nicht sonderlich gefährlichen Freistoß, staubt Fischeln dann zum 0:1 ab. Das war natürlich nach dem guten Start und den letzten Wochen im Rücken ein echter Nackenschlag. Wir haben dann auch bis zur Pause und auch noch kurz danach gebraucht, um uns davon zu erholen. Die beiden Tore waren dann wirklich gut herausgespielt und auch mehr als verdient. Danach haben wir keine echten Torchancen mehr zugelassen und hatten selbst noch die ein oder andere Gelegenheit, die Führung auszubauen. In Summe eine sehr gute Leistung und ein aus meiner Sicht absolut verdienter Sieg."

1. FC Mönchengladbach: Atilla Yildiz, Florian Wilhelm Wolters, Georgios Giorgio Athanasiadis, Florian Heise, Yannick Lange, Jan-Luca Schoeps (65. Ayoub Erraji), Leonard Bajraktari (55. Tom Rütten), Thomas Lavia, Peer Winkens, Jan Nowak (86. Arton Tolaj), Antonio Primorac (65. Paul Wilhelm Winkelmann) - Trainer: Kevin Kreuzberg
VfR Krefeld-Fischeln: Maximilian Stefan Möhker, Nick Heiselmeier, Leon Joel Rychel, Ilay Baris (46. Jan Gräser), Meshach Djabare (46. Benjamin Burton), Patrick Bowski, Suat Bülbül, Jannick Geraets (74. Mehmet Ufuk Erkan), Rick Mosheim, Dennis Skaletz, Daniel Sperling (46. Paul Hollstein) - Trainer: Ronny Kockel
Schiedsrichter: Justin Edison Igbinosun () - Zuschauer: 44
Tore: 0:1 Nick Heiselmeier (28.), 1:1 Antonio Primorac (65.), 2:1 Jan Nowak (68.)



Germania Ratingen 04/19 - Cronenberger SC 4:0 (0:0)
Eine Stunde hielt der Cronenberger SC bei Germania Ratingen gut mit, ehe Tim Jesset die Gastgeber in Front brachte und die Gegenwehr der Gäste ein Stück weit brach. Marco De Stefano, Neuzugang vom Hombrucher SV aus der B-Junioren-Bundesliga, erzielte seine ersten Treffer für seinen neuen Verein. In der Schlussminute sorgte Mike Walbröhl schließlich für den Schlusspunkt. Durch den Sieg springen die Ratinger auf Rang zwei und sind zuhause noch ohne Punktverlust.

Martin Hasenpflug, Trainer von Germania Ratingen: “Wir haben uns vorgenommen, 90 Minuten die spielbestimmenene Mannschaft zu sein und geduldig auf unsere Gelegenheiten zu warten. Dies haben wir gut umgesetzt und daher verdient gewonnen. Cronenberg hat es uns nicht leicht gemacht. Sie haben gut verteidigt. Wir bedanken uns beim Gegner für das faire Spiel."

Petros Saltzis, Trainer des Cronenberger SC: "Unser Ziel war es, in der kompletten Leistung der Mannschaft eine gewisse Konstanz zu erreichen. Es ist uns gelungen bis zur 60. Minute, bis dahin hatten wir auch zwei gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben. Dann gab's ein paar individuelle Fehler und so haben wir das Spiel an Ratingen abgegeben. Für uns Trainer ist noch viel Arbeit, aber wir sind auf einem guten Weg. Enttäuschend ist für mich, dass Vereine wie Ratingen eine sehr gute Qualität haben an Spielern und nicht klar überzeugen. Da hätte ich gerne mehr gesehen und verlangt."

Germania Ratingen 04/19: Leon Maurice Wolf, Mike Robert Walbröhl, Darko Tomic, Lejs Zenuni (80. Luis Cosimo Fritzsch), Bo Lasse Henrichs, Mertcan Akdeniz, Lauen Rasul (86. Antonios Sverkos), Ilyas Zhou, Tim Jessett, Toni Markovic (69. Marco De Stefano), Tobias Rudorf (52. Maximilian Ziegler) - Trainer: Takahiro Shibaki - Trainer: Martin Hasenpflug
Cronenberger SC: - Trainer: Mauricio Luther - Trainer: Petros Saltzis
Schiedsrichter: Zehrudin Ruznic () - Zuschauer: 70
Tore: 1:0 Tim Jessett (64.), 2:0 Marco De Stefano (71.), 3:0 Marco De Stefano (80.), 4:0 Mike Robert Walbröhl (90.)


Wuppertaler SV - Sportfreunde Hamborn 07 3:0 (0:0)
Lange dauerte es, bis der Wuppertaler SV seiner Favoritenrolle gerecht wurde und durch Linksverteidiger Phil Britscho nach einem Freistoß in Führung ging. Zuvor hatten die Hamborner sogar im ersten Durchgang in einer Kontersituation die Chance zur Führung und auch nach dem Seitenwechsel machten die Gäste es dem WSV zunächst schwer, zu Chancen zu kommen. Nach der Führungstreffer legten die Hausherren schnell nach und sorgten nach Toren von Soufian Guirhil und Toni Angelov für die Entscheidung. Hamborns Trainer Samir Hanna war mit der Vorstellung seiner Mannschaft durchaus zufrieden: "Über die gesamte Distanz bin ich mit der Einstellung und dem Engagement meiner Mannschaft einverstanden. Wir haben den unumstrittenen Tabellenführer fast 60 Minuten in Schach gehalten. Darauf werden wir die nächsten Wochen aufbauen. Unser Fokus liegt auf dem kommenden Derby. Wir werden diese Woche wieder akribisch darauf hinarbeiten, dass diese drei Punkte endlich in Hamborn bleiben."

Wuppertaler SV: Dejan Zecevic, Dusan Nilovic (74. Jan Luis Martin Schaeben), Nick Osygus, Phil Britscho, Toni Angelov, Phil Knop (70. Furkan Tasdemir), Marvin Blume, Ho Chu, Mike Osenberg, Soufian Karl Guirhil (74. Joelle Cavit Tomczak), Francesco Leonardo Di Donato (58. Ben Binyamin) - Trainer: Pascal Bieler - Trainer: Timo Janczak
Sportfreunde Hamborn 07: Hasan Cosgun, Ahmet Ünal Ergün, Bünyamin Burak Sari (88. Lennart Panhey), Batuhan Dikyol (73. Anid Sahman), Mehmed-Sena Özen, Felix Hohmann, Julian Bode (82. Altin Mekaj), Ahmet Beytullah Kanmaz, Burak Saglam, Özgur Yoldas Karabulut, David Alexander Forbeck (73. Emirkan Dikyol) - Trainer: Samir Hanna
Schiedsrichter: Cedrik Pelka () - Zuschauer: 76
Tore: 1:0 Phil Britscho (57.), 2:0 Soufian Karl Guirhil (65.), 3:0 Toni Angelov (73.)