
Die SG Worringen hat gegen den VfL Leverkusen etwas zu deutlich mit 0:3 verloren. Der FC Pesch verlor gegen den FV Bad Honnef knapp, Borussia Lindenthal-Hohenlind verlor durch ein Gegentor in der Nachspielzeit zwei Punkte.
Nach dem 0:3 (0:1) der SG Worringen gegen den VfL Leverkusen gab es Lob vom Gegner für den Verlierer. „Das Ergebnis hört sich deutlicher an, als es nach dem Spielverlauf war”, sagte Leverkusens Sportlicher Leiter Marco Vilshöver. Worringens Trainer Oguz Kahraman hatte ebenfalls ein Duell auf Augenhöhe gesehen: „Wir haben heute leider durch drei Konter drei Tore kassiert. Leverkusen hatte mit seiner defensiven Taktik clever gespielt.” Shoichi Nishida hatte in der ersten Halbzeit den Führungstreffer auf dem Fuß, aber der Japaner scheiterte aus acht Metern am VfL-Torwart. Besser machten es die Gastgeber, die durch einen sehenswerten Treffer von Michael Dornbach in Führung gingen (30.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Leverkusen den Druck. Die Vorentscheidung fiel durch einen Doppelschlag (63./64.). „Uns fehlte gegen diese kompakte Abwehr der Zugriff. Wir haben die Lücke einfach nicht gefunden”, sagte Kahraman, der sich im Vorfeld mit der SG über eine Vertragsverlängerung einigte. „Wir haben mündlich alles geklärt und müssen es nur noch schriftlich fixieren”, sagte Abteilungsleiter Horst Schöpe.
Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot war der FC Pesch gegen den FV Bad Honnef angetreten. So gewann Trainer Reinhold Höck dem 2:3 (1:2) gegen den Tabellendritten viel Positives ab. „Dass wir so mitgehalten haben, war sensationell”, meinte Höck, der vier A-Junioren einsetzen musste, da kurzfristig auch noch Sebastian Bodenröder ausgefallen war und Yasin Lafci verletzt in der Kabine blieb. Zwischen den Pfosten stand Julian Glombeck. Der Torwart der zweiten Mannschaft musste beim ersten Schuss schon hinter sich greifen (5.), doch Denis Sanders schaffte wenig später den Ausgleich. Pesch spielte wacker mit, kassierte aber zwei Tore (30./80.). In einer turbulenten Schlussphase mit vielen verpassten Chancen verkürzte Sanders in der Nachspielzeit, ehe Sebastian Meyer die Rote Karte (94.) sah.
Ein dramatisches Ende erlebte auch Kollege Torsten Reisewitz in der Staffel 2 mit dem SC Borussia Hohenlind, denn der Ausgleichstreffer der Gastgeber beim 3:3 (1:0) gegen den TuS Rheinland Dremmen fiel in der Nachspielzeit (93.). „Die erste Halbzeit fand von unserer Seite nicht statt, die Leistung war unterirdisch”, sagte Reisewitz. Den Rückstand durch einen Elfmeter (30.) drehten Kai Euler (50./Elfmeter) und Rafael Leßmann (60.) zur zwischenzeitlichen Führung, später sorgte Patrick Nyassa im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal für Hoffnung. „Wer so dämlich ist, hat den Sieg nicht verdient”, schimpfte Reisewitz.