
"Bei uns gibt es viele kleine Baustellen, die sich summieren", berichtet Coach Hofbauer, der vor allem in den Testspielen stets improvisieren musste. "Von unseren aus Österreich gekommenen Neuzugängen sind die Pässe ewig lange nicht eingetroffen, auch bei Maxi Göldel gab es Schwierigkeiten. Zudem konnten einige Spieler verletzungs- und studienbedingt die Vorbereitung nur eingeschränkt oder gar nicht mitmachen. Wir konnten also nichts einspielen." Mit Uli Lahner (ASCK Simbach) und Keeper David Gallauer (ATSV Ranshofen/Österreich) hat man zwei Leistungsträger verloren, zudem springt Routinier Tobias Schlettwagner nur mehr im Notfall ein. Dominik Messerer muss sich einer weiteren Knieoperation unterziehen, Kapitän Michael Spielbauer, Neuzugang Amar Botonjic und Kevin Kothieringer befinden sich nach Verletzungen erst im Aufbautraining. "Jetzt kommt dann auch noch die Urlaubszeit, in der uns ständig Spieler fehlen werden. Jammern bringt aber nichts, wir müssen Ruhe bewahren und weiter hart arbeiten", betont Hofbauer.
Mit dem Saisoneinstieg ist das Simbacher Urgestein verständlicherweise nicht zufrieden. "In Landshut haben wir gut gespielt, auch gegen Gergweis war es noch akzeptabel. Die Leistung in Gangkofen hingegen war richtig schlecht. Im Abwehrbereich leisten wir uns viel zu viele indivduelle Fehler, vorne können wir unsere Möglichkeiten nicht verwerten." Der Spielplan meint es nicht gut mit dem ASCK - mit Frauenbiburg, Langquaid und Velden warten in den nächsten Wochen starke Gegner auf die Innstädter. "Leichte Spiele gibt es für uns ohnehin nicht", meint Hofbauer, der aber weiß, dass seine Truppe dringend Erfolgserlebnisse braucht. "Wir müssen in den nächsten Partien unbedingt punkten. Das ist uns allen bewusst." Vom Potenzial seiner Schützlinge ist der Sportgeschäftsinhaber trotz des schlechten Starts überzeugt. "Wir befinden uns im Umbruch. Allen im Verein war klar, dass es eine keine einfache Saison werden wird. Wenn die Jungs zusammenbleiben, dann haben wir spätestens in drei Jahren eine Top-Mannschaft. Der Erhalt der Bezirksliga ist aber Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung."