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Transfers

»Wir brauchen noch zwei Spieler«

Sechs Akteure verlassen SV Bernried +++ Torjäger Bjelobrk bleibt, Legionär Kubik kommt

von Thomas Seidl · 27.06.2013, 10:32 Uhr · 0 Leser
Erwin Dellnitz ist zum VfB Straubing gewechselt F: Harald Deubert
Erwin Dellnitz ist zum VfB Straubing gewechselt F: Harald Deubert
Auf dem letzten Drücker hat der SV Benried in der vergangenen Saison den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. In der kommenden Runde möchten die Blau-Weißen den Ligaverbleib frühzeitig in trockene Tücher bringen, allerdings muss man ohne ein halbes Dutzend Akteure aus dem letztjährigen Kader planen.

Routinier Jaroslav Sochor ist zur SpVgg Niederalteich gewechselt, Erwin Dellnitz und Michael Gröstenberger kicken zukünftig für den aufstrebenden Kreisligisten VfB Straubing, Torhüter Michael Wurzer und Michael Gegenfurtner für die SpVgg Mariaposching, Zdenek Buch hat den Klub mit unbekanntem Ziel verlassen. "Von einigen Spieler haben wir uns bewusst getrennt", informiert SVB-Teammanager Andreas Schäfer, der keinen Hehl daraus macht, dass man ursprünglich nur noch mit maximal zwei tschechischen Legionären auskommen wollte. "Leider ist in der Wechselperiode vieles nicht optimal gelaufen. Ein namhafter Spieler hat uns beispielsweise zugesagt und dann wenige Tage später wieder abgesagt. Deshalb werden wir auch in der kommenden Saison mit drei Tschechen an den Start gehen." Neben Spielmacher Adam Vokac und Innenverteidiger Ondrej Bublik engagierten die SVler David Kubik (23) vom Viertligisten FC Rokycany. "David ist ein pfeilschneller Offensiv-Allrounder, der unser Angriffsspiel beleben wird", so Schäfer.

Finanzielle Schwierigkeiten - Schäfer: »Das ist absoluter Quatsch.«

Auch der Ex-Dingolfinger Mladen Bjelobrk wird weiterhin für Bernried auf Torejagd gehen."Wir haben viel Qualität im Team, allerdings sind wir in der Breite noch nicht ausreichend besetzt", weiß Bernrieds Manager. Aus der eigenen Reserve wurden Markus Stiglmeier (20) und Ralph Fellinger (19) in den Bezirksligakader befördert. Allerdings ist Andreas Schäfer bewusst, dass man noch auf dem Transfermarkt aktiv werden muss. "Wir brauchen noch zwei Spieler, sonst wird es eng." EIn erfahrener Kicker wird dem Klub am Wochenende seine Entscheidung übermitteln. "Notfalls müssen wir uns um Vertragsamateure umsehen", erklärt Schäfer, der Gerüchte um angebliche finanzielle Schwierigkeiten des Klubs energisch dementiert. "Das ist absoluter Quatsch. Natürlich möchte der Verein die eine oder andere Einsparung vornehmen, aber das ist legitim. Wir stehen wirtschaftlich gut da und werden alles dafür tun, dass auch über das Saisonende hinaus in Bernried Bezirksligafußball gespielt wird."