„Ich habe der Mannschaft klar gemacht, was sie in den entscheidenden Phasen für eklatante Fehler gemacht hat. Wir haben das Spiel am Dienstag noch einmal in der Videoanalyse Revue passieren lassen“, sagt Hassler und ärgert sich vor allem über das „wie“ der Niederlage und der Konsequenz, dass „wir damit den Gegner für die nächsten Wochen einen richtigen Push mitgegeben haben“.
Türk. SV Wiesbaden – VfB 1900 Gießen (Heute 17.45 Uhr)
Für die Partie beim zuletzt desolat aufgetretenen Türkischen SV Wiesbaden heißt das für Hassler angesichts von einem mageren Punkt aus den letzten beiden Spielen, „dass wir mit einem Sieg wieder in die Spur zurückfinden müssen“, um den eigenen Ansprüchen wieder gerecht zu werden.
Seiner Mannschaft gibt er für den Auftritt zu ungewöhnlicher Zeit (17.45 Uhr) in der Landeshauptstadt mit auf den Weg, „auf sich selbst zu schauen“ und sich nicht von den Ergebnissen des Gegners blenden zu lassen. 2:7 (gegen Breidenbach), 0:10 (gegen Waldgirmes) und 1:4 (in Schwanheim) weisen den Türkischen SV derzeit als Schießbude der Liga aus, „aber man weiß ja nie, wer und wie viele von der Truppe gerade im Urlaub sind“. will Hassler diese Resultate nicht überbewerten. Die Aufgabe wird also sein, das eigene Spiel konsequent durchzuziehen und die Fehler wie gegen die Teutonen abzustellen.
Bis auf Urlauber Nino Binz stehen Hassler alle Spieler zur Verfügung. Also auch Ürkan Özen, der gegen Watzenborn-Steinberg schon einen Kurzeinsatz hatte und die Woche über alle Trainingseinheiten mitmachte.
Aufgebot VfB 1900 Gießen: Olujic, Meinusch; Rasiejewski, Kaguah, Chabou, Bathomene, Riske, Parson, Dechert, Aktas, Marankoz, Ott, Özen, Mohr, Mukasa, Hasan, Kusebauch, Schäfer, Vural.