
Die Edelstahlkampfbahn des FC Hellas Krefeld ist sprichwörtlich „rammelvoll“. Rund 400 Kinder des Jahrgangs U8 und dazu noch einmal 500 bis 600 Eltern, Betreuer oder interessierte Zuschauer verfolgen das Turnier, das neben drei Teams des FC Hellas einen großen Haufen klangvoller Namen des Weltfußballs bietet.
Juventus Turin, FC Schalke 04, 1. FC Köln, Rapid Wien, RB Leipzig oder Royal Antwerpen, es sind tolle Vereine, die sich hier vorstellen. Und das ist zu spüren. „Ein solches Niveau habe ich in dieser Altersklasse nicht erwartet. Das war schon richtig guter Fußball“, erzählt Hellas-Gechäftsführer Alexandros Ouzounis.
Ein Spieler hat es ihm dabei besonders angetan: der Torwart von Turniersieger Schalke 04. „Der Junge hat das Finale gegen Juve fast im Alleingang gewonnen. Er hat elf hochkarätige Schüsse auf sein Tor bekommen und wirklich alles gehalten. Wenn er am Ende die richtige Körpergröße erreicht, dann wird das der neue Manuel Neuer. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Ich hab ihm das nachher auch gesagt. ‚Wenn Du 1,85 Meter wirst, dann wirst Du der nächste Neuer‘. Er schaute mich an und meinte ‚Ich will lieber der nächst Yann Sommer werden‘. Vermutlich ist er Gladbach-Fan“, erzählt er lachend.
Dessen ungeachtet durfte sich das Keeper-Talent über den Turniersieg freuen. „Doch auch Rapid und Royal waren stark. Die vier Teams haben den Sieg unter sich ausgemacht“, sagt Ouzounis. Nach einer Vorrunde, die frei ausgelost wurde, wurde das Turnier in drei Leistungsgruppen geteilt. Die Krefelder Teams Hellas, mit drei Teams angetreten, und Bayer Uerdingen (Silberrunde) verpassten die Gold-Runde. Eine Hellas-Mannschaft erreichte immerhin das Bronze-Finale. „Dort haben wir dann leider gegen Vissenaken aus Belgien verloren. Die Jungs waren auch richtig gut“, sagt der Turnierorganisator.
Mit 40 Helfern an jedem der beiden Tage sorgte er für eine perfekte Organisation. „Am Samstag hatten wir einen Verzug von 20 Minuten, weil eine große Hagelwolke über uns hinwegzog und wir für eine halbe Stunde unterbrochen haben. Am Sonntag waren es 15 Minuten, weil alle Fotos mit den Jungs von Juve und Schalke machen wollten“, sagt er stolz. Dafür habe es auch von den genannten Weltvereinen viel Lob gegeben.
„Leider war das jetzt unser letztes Turnier für zwei Jahre“, erzählt er. Der Grund dafür ist allerdings erfreulich: Die Edelstahl-Kampfbahn wird intensiv saniert. Danach will der Verein umso mehr seine bekannten internationalen Turniere veranstalten. „Bisher waren wir eher im U-11-Bereich unterwegs und haben uns da einen guten Ruf erworben. Daran wollen wir anknüpfen“, sagt Ouzounis. Den Namen des jungen Schalke-Torwarts übrigens habe er sich gemerkt. „In 15 Jahren schaue ich in die Bundesliga-Kaderlisten und schaue, wo er dann spielt“, sagt er schmunzelnd.
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