
Hochspannung in Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga, Staffel I. Ein weiteres wichtiges Lebenszeichen sendete dabei die Männermannschaft des FSV Rühn, die das Kellerduell gegen den LSV Wahrstorf mit 3:0 gewann. „Ein starker Auftritt meiner Mannschaft“, lobte Rühns Trainer Maik Wegner nach dem Spiel seine Schützlinge.
Der FSV legte gut los. Patrick Schulz schoss bereits in Minute eins nur knapp am Tor vorbei. Wenig später folgte dann eine starke Einzelleistung vom wiedergenesenen Robert Schlicht, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und auf Lukas Führer zurücklegte. Dieser schob aus Nahdistanz zur Rühner Führung ein (8.). „Dieses Tor gab uns natürlich Sicherheit“, verdeutlicht Maik Wegner die Wichtigkeit des Treffers. Der FSV gab sich damit aber nicht zufrieden und suchte weiterhin den Weg nach vorne. Schlicht (9./knapp vorbei), Werner Grundmann (11./Freistoß an die Latte) oder Maik Benke (28./Pfosten) hatten bei ihren Abschlüssen aber Pech. In der 33. Minute folgte doch noch das erlösende 2:0. Nach einem Eckball des agilen Schlicht stand Marcel Görn goldrichtig und köpfte ins Tor. Mit diesem komfortablen Ergebnis ging es in die Pause, in der Wegner an die Moral seiner Mannschaft appellierte, kein Stück nachzulassen.
Seine Spieler ließen dieser Aufforderung taten folgen und machten weiterhin Betrieb. Vor allem das Sturmduo Schlicht (48.) und Schulz (54., 58.) sorgte immer wieder für Gefahr im Wahrstorfer Strafraum. Für Schulz nahm das Spiel dann aber kein glückliches Ende. In der 61. Minute verschoss er einen Strafstoß. „Er hatte leider nicht seinen besten Tag im Abschluss“, macht Maik Wegner ihm keinen Vorwurf. Dafür legte er in der 80. Minute dem mitgelaufenen Robert Schlicht das 3:0 auf, als er im Strafraum quer spielte. Für Schlicht war es nach seinem Kreuzbandriss der erste Treffer nach über einem halben Jahr Pause.
„Wir können mit unserem Spiel sehr zufrieden sein. Auf die Heimspiele können wir aufbauen, müssen aber endlich mal anfangen, auswärts zu punkten. Wir müssen einfach weiter dran bleiben“, sagt Maik Wegner.