
In der Kreisliga B2 steht Jadran Balingen bereits als Aufsteiger fest. Die kroatische Spielgemeinschaft, die am Wochenende spielfrei war, ist auf dem besten Weg zu einer perfekten Saison. Mit zwei weiteren Siegen in den verbleibenden Spielen hätte Jadran ausnahmslos jede Partie gewonnen. Hinter der HSD hat die TSG Margrethausen Platz zwei bereits gesichert. Die Albstädter schlugen am Sonntag die SG Haigerloch/Trillfingen 2/Bad Imnau mit 4:0 und sind wie im Vorjahr erneut Vizemeister. Damals scheiterte die TSG in den Aufstiegsspielen am FC Wessingen und verpasste auch die zweite Chance in der Relegation gegen die SG Weildorf/Bittelbronn. Dieses Jahr geht es also wieder in die Aufstiegsspiele: Ein Vizemeister der Kreisliga-B-Staffeln wird in zwei Entscheidungsspielen ermittelt. Die B3 und damit der FC Schmiden hat in dieser Saison das Freilos gezogen und darf zunächst zuschauen, wie der Gegner für das entscheidende Duell zwischen Margrethausen und dem Vizemeister der Kreisliga B1 ermittelt wird. Die beiden unterlegenen Vizemeister dürfen ihr Glück dann anschließend noch in der Relegation versuchen.
Wer in der Kreisliga B1 Meister wird und wer als Zweiter den Umweg zum Aufstieg gehen muss, steht indes noch nicht fest: Aktuell ist der TSV Harthausen 2 Erster und hat bei zwei verbleibenden Spielen drei Punkte sowie 30 Tore Vorsprung auf die zweitplatzierte SG Endingen-Roßwangen. Doch es könnte noch einmal brenzlig werden, denn im letzten Saisonspiel am 5. Juni gastiert die Reserve der Scher-Kicker ausgerechnet in Endingen. Bei einem Sieg am kommenden Wochenende gegen Unterdigisheim sollte Harthausen 2 jedoch - dank des besseren Torverhältnisses - beinahe schon mit der Meisterschaft rechnen können. Das sieht auch Manfred Klaiber so, der die SG Endingen-Roßwangen gemeinsam mit Gino Bellino trainiert: „Wir hoffen natürlich auf einen Ausrutscher von Harthausen 2, vermuten aber, dass es in die Relegation geht. Wenn sie am nächsten Wochenende die drei Punkte holen, ist es unwahrscheinlich, dass wir im entscheidenden Spiel zu Hause mit 15:0 gewinnen“, sagt Klaiber. Dennoch: „Wir sind noch mitten im Rennen, vor der Saison hatten wir uns einen Platz unter den ersten Drei vorgenommen.“ Nun könne man sich auch ernsthaft mit den Aufstiegsspielen oder der Relegation beschäftigen, meint Klaiber: „Natürlich wären das schwere Spiele gegen Margrethausen oder einen der A-Ligisten. Doch ich sehe uns gut aufgestellt. Wenn es reicht, wäre es ein Traum - wenn nicht, greifen wir nächstes Jahr wieder an.“