2023-06-01T10:39:55.877Z

Ligabericht
F: Negüzel
F: Negüzel

Wanne-Eickel triumphiert - Platz eins als Belohnung

Finnentrop-Bamenohl feiert Kantersieg in Resse

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Holzwickede und Erkenschwick bleiben dem Herbstmeister Wanne-Eickel und Verfolger Wiemelhausen nach jeweiligen Siegen auf den Fersen. TuS Hordel landete durch den 3:1-Sieg in Kirchhörde den nächsten Bigpoint im Abstiegskampf und verbessert sich somit auf Platz elf. Der letzte Hinrundenspieltag im Überblick:

Viktoria Resse - SG Finnentrop-Bamenohl 12/27 2:5
Auch wenn die Gastgeber nach einer halben Stunde bereits mit 2:0 führten, ging das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten deutlich verloren. Zunächst lief das Spiel für die Viktoria jedoch nach Plan: Nach einem Eckball markierte Dominik Lücke das 1:0, ehe Dominik Hanemann nach starker Parade von SG-Keeper Marcel Grajewski zum 2:0 einschob. Mike Schrage machte die Partie vor der Pause mit seinem dritten Saisontreffer noch einmal scharf. Im zweiten Durchgang gaben dann Gäste den Ton an und dominierten Resse komplett. Kapitän Philipp Hennes markierte noch einen Doppelpack, auch Moritz Kümhof trug sich zum dritten mal in dieser Spielzeit in die Torschützenliste ein. Während Finnentrop-Bamenohl nach zwei Niederlagen wieder reichlich Selbstvertrauen tankt, verpasst die Elf von Trainer Frank Conradi einen wichtigen Big-Point. Man bleibt Tabellenletzter mit neun Punkten.


Schiedsrichter: Gregor Werkle - Zuschauer: 30
Tore: 1:0 Dominik Lücke (7.), 2:0 Dominik Hanemann (31.), 2:1 Mike Schrage (44.), 2:2 Christopher Hennes (53. Foulelfmeter), 2:3 Philipp Hennes (65.), 2:4 Moritz Kümhof (89.), 2:5 Philipp Hennes (90.)


Kirchhörder SC - DJK TuS Hordel 1:3
Die Bochumer Vorstädter können nach dem nächsten Sieg in der Westfalenliga ein wenig durchatmen: Beim Kellerduell in Kirchhörde setzte sich die Mannschaft von David Zajas verdient mit 1:3 durch. Nach den ersten beiden Treffern von van der Heusen und Bastürk erspielten sich die Gäste eine deutliche Überlegenheit, die den KSC nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nach der Niederlage seiner Mannschaft konnte der sportliche Leiter Jörg Mielers seinen Spielern jedoch keinen großen Vorwurf machen: "Die Jungs sind nach dem 1:2-Anschlusstreffer super zurückgekommen und haben überragend gekämpft. Die Niederlage war letzten Endes verdient." Vier Reserve-Spieler, die normalerweise in der Kreisliga A kicken, mussten aufgrund von Sperren und Verletzungen aushelfen. "Sechs Punkte sind in diesem Jahr noch zu vergeben. Wir wollen uns jetzt regenieren und gegen Neheim versuchen, zu punkten", so Mielers. Hordel kann nach dem wichtigen Dreier etwas sorgenfreier in die Viertelfinalpartie im Westfalenpokal bei der Spielvereinigung Olpe gehen.


Schiedsrichter: Julian Engelmann - Zuschauer: 85
Tore: 0:1 Christoph van der Heusen (9.), 0:2 Serdar Bastürk (29.), 1:2 Dustin Maranca (56.), 1:3 Serdar Bastürk (81.)


SpVgg Erkenschwick - Lüner SV 3:1
Zum Ende der Partie hin setzte sich die Qualität der Erkenschwicker durch. Im ersten Durchgang hielt der Gast aus Lünen jedoch sehr gut mit und ging kurz vor der Halbzeit durch Torgarant Fabian Pfenningstorf in Führung. Doch im zweiten Durchgang erhöhte Erkenschwick die Schlagzahl und ging nach Treffern von Ridvan Avci und Bernad Gilogjani in Führung. Nachdem Lünen in der Schlussphase alles nach vorne warf und auch Torhüter Michel Andreas Josch nach vorne geeilt war um den Ausgleich zu erzielen, vollendete Dennis Weßendorf zum Endstand. Der sportliche Leiter der Dortmunder, Hasan Kayabasi, kennt die Gründe für die Auswärts-Niederlage: "Zum Ende hin konnten wir die vielen Ausfälle nicht mehr kompensieren. Erkenschwick war ab der 50. Minute überlegener. Wir schauen nun auf das nächste Heimspiel gegen Sinsen, welches wir nun unbedingt gewinnen wollen", sagt Kayabasi. Die Spielvereinigung festigt durch den Sieg Platz vier und hat im Vergleich zur Konkurrenz in der nächsten Woche keine Pause, da am Freitag das Kreispokal-Spiel gegen TuS Haltern ansteht.


Schiedsrichter: Stefan Tendyck (VfB Kirchhe.) - Zuschauer: 103
Tore: 0:1 Fabian Pfennigstorf (44.), 1:1 Ridvan Avci (62.), 2:1 Bernad Gllogjani (79.), 3:1 Dennis Weßendorf (90.)


Concordia Wiemelhausen 08/10 e.V. - DSC Wanne-Eickel 0:3
Die Anfangsphase des Spitzenspiels war von Taktik geprägt. Wiemelhausen hatte zwar die etwas bessere Spielanlage, insgesamt neutralisierten sich jedoch beide Mannschaften. Die Gäste bekamen mit zunehmender Dauer das Spiel besser unter Kontrolle und agierten in der zweiten Spielhälfte zielstrebiger nach vorne. Ein schön herausgespielter Angriff der Gäste über Niklas Baf, Peter Rios-Pfannenschmidt und Josse Gerick fand mit Hilfe des Wiemelhauseners Fabrizio Leone den Weg ins Tor. Trainer Heipertz wechselte anschließend offensiv und brachte mit Mo Gülnaz einen dritten Stürmer. Zu zwingenden Tormöglichkeiten führte dies jedoch nicht. Vielmehr ergaben sich einige Konterchancen für die Gäste, die diese auch zu Toren ummünzen konnten: Sven Preissing verwandelte einen Abpraller nach starker Parade von Bruno Staudt zum 0:2, ehe Dawid Ginczek in der Schlussminute die Entscheidung besorgte: "Die zweite Halbzeit war vielleicht das beste, was ich in meiner Zeit in Wanne gesehen habe. Meine Mannschaft war sehr couragiert und spielstark, sodass der Sieg absolut in Ordnung geht", freut sich Holger Floßbach nicht nur über das Ergebnis, sondern auch die Leistung seiner Mannschaft. "Die Jungs haben alles versucht. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Wanne-Eickel war einfach die abgezocktere Mannschaft, das hat man gerade in der zweiten Halbzeit gesehen. Wir freuen uns trotzdem über eine absolut überragende Hinrunde", so Uwe Gottschling, sportlicher Leiter der Concordia.


Schiedsrichter: Philipp Hagemann - Zuschauer: 370
Tore: 0:1 (50. Eigentor), 0:2 Sven Preissing (77.), 0:3 Dawid Ginczek (90.)


FC Iserlohn - SV Brackel 06 1:1
Dieses Remis hilft beiden Mannschaften nicht wirklich im Abstiegskampf weiter: Während Brackel weiterhin auf Tabellenplatz 14 verharrt, rutscht Iserlohn auf Position 13 ab. Brackels Top-Torjäger Mirza Basic war auch an diesem Spieltag wieder einmal erfolgreich: Der 27-Jährige markierte nach acht Minuten sein bereits zwölftes Saisontor. Die Führung der Dortmunder hielt über einen langen Zeitraum, zu einem Sieg sollte es jedoch nicht reichen. Denn auch der FCI verfügt über einen Torjäger, auf den im Sturmzentrum Verlass ist: Kingsley Kanayo Nweke besorgte in der 77. Minute den Ausgleich. Der SVB muss sich nun bis zum Jahresende noch zweimal mit der "Fraktion Gelsenkirchen" messen: Dem Auswärtsspiel bei YEG Hassel folgt der Jahresabschluss gegen Resse.


Schiedsrichter: Michael Swiers - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Mirza Basic (8.), 1:1 Kingsley Kanayo Nweke (77.)


Yunus Emre Genclik Hassel - Holzwickeder SC 1:2
Eine denkwürdige Partie wurde erst spät zu Gunsten der Gäste entschieden. Nach zwei Platzverweisen gegen die Hasseler Semih Esen und Faruk Gülgün beendete YEG die Partie fast eine Stunde zu neunt. Zu Beginn sahen die rund 100 Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe und die frühe YEG-Führung durch Seyit Ersoy, der den Ball freistehend vor dem Holzwickeder Tor verwandelte. Der HSC tat sich über die gesamte Spielzeit schwer, Lücken im Bollwerk der Gastgeber zu finden. Zudem zeigte der Gelsenkirchener Schlussmann Can Atakan Moussaoglu eine starke Leistung und vereitelte mehrere gute Gelegenheiten der Gäste. Erst fünf Minuten vor dem Ende wurde er bezwungen, als Robin Schultze einen abgefälschten Schuss im Tor unterbrachte. Auch den einen Punkt mussten die tapfer kämpfenden YEG-Kicker in der Nachspielzeit noch abgeben: Schultze verwandelte sicher vom Elfmeterpunkt und sorgt für große Erleichterung bei seinem Team. "Ein glücklicher Sieg nach einem schwachen Spiel von uns. Wir haben in der 2. Halbzeit zwar viel versucht, waren aber fußballerisch zu ideenlos. Mich freut, dass der junge Andy Heiß nach seiner Einwechslung an beiden Toren beteiligt war", zog HSC-Trainer Axel Schmeing sein Fazit nach der Partie. YEG-Coach Hakan Karabal konnte seine Spieler nicht viel vorwerfen: "Ich bin stolz auf mein Team, das 90 Minuten und größtenteils davon in doppelter Unterzahl eine gute Leistung gezeigt hat. Zum ersten Platzverweis kann ich nichts sagen, den zweiten muss man nicht geben."


Schiedsrichter: Lars Bramkamp (TuSHattingen) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Seyit Ersoy (14.), 1:1 Robin Schultze (85.), 1:2 Robin Schultze (90. Foulelfmeter)


BV Westfalia Wickede - SC Neheim 2:2
Westfalia Wickede hat den sechsten Saisonsieg gegen den SC Neheim knapp verpasst: Eine 2:1-Führung konnte nicht über die Zeit gerettet werden, da die Gäste durch Burak Yavuz zum späten Ausgleich kamen: Im Tor der Wickeder musste Trainer Thomas Gerner eine Veränderung vornehmen: Aufgrund des längeren Ausfalls von Stammtorhüter Rene Kuck stand Yannick Kube wieder zwischen den Pfosten: Der Schlussmann kam seit dem dritten Spieltag nun wieder zum Einsatz, musste jedoch nach sechs Minuten hinter sich greifen, da Riad Xhaka Neheim in Führung schoss. Der Doppelschlag in der Mitte der zweiten Hälfte durch Mehmet Erdogan und Marco Dej brachte zwar die zwischenzeitliche Führung, mehr jedoch nicht. Nach diesem Spieltag belegt Westfalia nun Platz neun. Spiele gegen Finnentrop-Bamenohl und in Holzwickede runden das Jahr nun ab.


Schiedsrichter: Marius Lehmann - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Riad Xhaka (6.), 1:1 Mehmet Erdogan (64.), 2:1 Marco Dej (69.), 2:2 Burak Yavuz (88.)


SpVg. Olpe - TuS Nordvesta Sinsen 3:2
Der Abwärtstrend der Marler geht weiter: Bei der Spielvereinigung Olpe kassierten die Schützlinge von Sebastian Rasch die vierte Niederlage in Serie. Nach drei Minuten nahm TuS den ersten Gegentreffer durch Philipp Bredebach hin. Man zeigte sich nicht geschockt und kam durch Marvin Piechottka nur sieben Zeigerumdrehungen später zum Ausgleich. Doch die Defensiv der Gäste hielt den Angriffen der Gastgeber nicht Stand. Zwei weitere Gegentreffer sorgten für ein ernüchterndes 1:3-Pausenresultat. Auch wenn Egzon Kadrija nach gut einer Stunde wieder Hoffnung schaffte und auf 2:3 verkürzte, sollten keine weiteren Treffer mehr fallen."Leider ist uns das Spielglück völlig abhanden gekommen. Aus vielen guten Chancen konnten wir in der ersten Halbzeit keinen großen Profit schlagen, der erste Schuss des Gegners war direkt ein Tor. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft alles nach vorne geworfen und das Spiel spannend gestaltet, wenngleich Olpe durch Konter schon frühzeitig den Sack hätte zumachen können", fasst Trainer Sebastian Rasch die Partie zusammen. Durch die Siege von Hordel und Finnentrop-Bamenohl sieht sich Sinsen nun auch mit dem unteren Mittelfeld konfrontiert. In den beiden verbleibenen Spielen bei Lünen und daheim gegen Wiemelhausen müssen noch einige Zähler her, um nicht noch in den Keller hineingezogen zu werden.


Schiedsrichter: Marcel Skorupa (VfB Westhof.) - Zuschauer: 69
Tore: 1:0 Philipp Bredebach (3.), 1:1 Marvin Piechottka (10.), 2:1 Julian Scheppe (18.), 3:1 Jannik Buchen (39.), 3:2 Egzon Kadrija (63.)
Aufrufe: 019.11.2017, 21:01 Uhr
Sebastian EußemAutor