
Der FC Wacker Biberach trifft in der ersten Runde der Relegation zur Bezirksliga Riß auf den SC Schönebürg. Gespielt wird am Dienstag, 13. Juni um 18 Uhr in Alberweiler. Der Sieger dieser Partie qualifiziert sich fürs Finale gegen den SV Steinhausen am Samstag, 17. Juni.
Die Wackeraner nehmen am Dienstagabend erneut Anlauf, um über die Relegation in der Bezirksliga zu landen. Nachdem sie im Vorjahr im Finale am SV Eberhardzell scheiterten, wollen sie es heuer natürlich besser machen. Zuerst gilt es aber im "Halbfinale", den SC Schönebürg, den Vizemeister der KLA II, zu schlagen.
Die Biberacher sehen dieser unverhofften Aufstiegschance natürlich mit großer Vor- und Spielfreude entgegen. Was gibt es Schöneres und Geileres für einen Fußballer als zu einem solchen Entscheidungsspiel vor ganz großer, erwartungsvoller Kulisse bei grandioser Stimmung aufzulaufen? So wie im Juni 2022, als der FC Wacker seine Relegationsspiele gegen Äpfingen und Eberhardzell vor jeweils rund 1000 Zuschauern absolvierte.
Die Erfahrungen aus diesen beiden Spielen bringen den Wackeranern einen minimalen, aber nicht zu unterschätzenden Vorteil: Im Gegensatz zu den Schönebürgern wissen sie nämlich genau, wie es sich anfühlt, wenn es um Alles oder Nichts geht. Für den entscheidenden Kick könnten dann noch die Wacker-Fans sorgen, sofern sie wieder in blaugelben Scharen kommen und ihre Lieblinge wieder so laustark anfeuern.
Wacker-Trainer Uwe Ehing erwartet "ein Spiel auf Augenhöhe, wenn wir die Leistungen der letzten beiden Spiele nochmal abrufen können." Schönebürg sei ein unangenehmer Gegner mit einer starken Offensive und Defensive. "Für uns ist es ein Bonus-Spiel, da kaum einer so richtig daran geglaubt hat."