2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

Viktoria nimmt Schwung aus der Rückrunde mit

Viktoria Wegberg hat den Schwung aus der guten Rückrunde der vergangenen Saison mit in die neue Spielzeit genommen.

von AZ/AN · 09.10.2018, 14:00 Uhr · 0 Leser
F: Derrik S. Wright
F: Derrik S. Wright

Verlinkte Inhalte

präsentiert von
Sparkasse Heinsberg
Das war in der Vergangenheit meist anders. Drei Jahre in Folge hatte man erst nach einer „mauen“ Hinrunde aufgedreht.

„Die Gegner waren bisher aber noch nicht so stark“, schränkt Trainer und Geschäftsführer Christopher Schiwietz ein. Er schätzt die Kreisliga D 1 als viel ausgeglichener als in der vergangenen Saison ein und prophezeit, dass sich kein Team absetzen wird. Das Ziel sind „40 Punkte plus“; das wären vier mehr als in der vergangenen Spielzeit und sollte in der Tabelle unter die Top-Fünf führen. „Das können wir schaffen, wenn alle gesund bleiben“, sagt Schiwietz.

Ein großes Problem sieht er darin, dass es in der D-Liga kaum Spiele gibt, die mit neutralen Schiedsrichtern besetzt werden können. Da könnten Spiele auch mal überraschende Wendungen nehmen. Ein Dankeschön schickt der Trainer in diesem Zusammenhang an Kückhoven II und Rurich II. „Das hat gut funktioniert“, so Schiwietz. Viktoria ist ungeschlagen und hat zehn Punkte auf dem Konto, leidet aber unter verletzungsbedingten Ausfällen. So hat der Trainer bisher in jeder Partie aktiv eingreifen müssen. „In den letzten beiden Jahren bin ich insgesamt auf vier Spiele gekommen“, so Schiwietz. Angesichts der Tatsache, dass viele Spieler aus Mönchengladbach kommen, hatte man sich auch entschlossen, nur einmal pro Woche zu trainieren. Das ist meist der Mittwoch. Und damit fährt Schiwietz gut, denn zehn Spieler und mehr sind dabei, was bei zwei Einheiten nicht gegeben war. „Es hält die Stimmung besser oben“, sieht der Trainer einen weiteren positiven Aspekt.

Auch die Mischung in der Mannschaft stimmt. „Es sind einige über 30-Jährige dabei, aber auch junge Hüpfer“, so der Trainer. Zu den drei Siegen zählt das 2:1 gegen Baal II. „Da haben acht Spieler gefehlt“, sagt der Trainer. Und das bisher einzige Unentschieden (bei Doveren II) wäre auch vermeidbar gewesen. „Das hat Doveren nicht unclever gemacht“, blickt Schiwietz zurück. Von einem neuen Spieler aus Mönchengladbach-Hardt hatte die Viktoria noch nichts. Benjamin Braun hat krankheitsbedingt noch keine Minute mitmachen können. Es gefällt Schiwietz nicht, wenn Spieler der Viktoria von anderen „abgeworben“ werden mit dem Hinweis, sie hätten das Zeug, in höheren Klassen zu spielen. „Das haben in vielen Jahren nur Daniel Hünschemeyer und Marian Walter geschafft“, weiß er. Am Sonntag steht das Spitzenspiel ins Haus. Die Viktoria erwartet den Lokalrivalen SV Klinkum III. „Klinkum III ist für mich die beste Mannschaft der Liga“, zollt Schiwietz dem Gegner Respekt.