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Spielbericht

Viertes sieglose Auswärtsspiel in Folge

von Karl-Heinz Ebener · 17.11.2019, 11:26 Uhr · 0 Leser

Torschützen Ruppertsgrün: 1:0 Sebastian Kirsch (13.), 2:0 MichaeL Preiss (35.), 3:1 Stev Körner (76.). - Rote Karte: Marcus Fritsche (89.) wegen SR-Beleidigung. - Gelbe Karte: Philipp Steinmüller (Ruppertsgrün).

Die Nachricht von der vorher gegangenen 0:1-Niederlage des Spitzenreiters VfB Großfriesen in Jößnitz beflügelte den Gastgeber offenbar. Mit einem Sieg konnte er bis auf einen Punkt an diesen heran rücken und wäre wieder im Aufstiegsrennen dabei. So startete die TSG mit viel Dampf. 6:0 Ecken, drei Großchancen und das Führungstor (13.) sind dafür ein Indiz. Erst in der 20. Minute bestand der bis dahin beschäftigungslose TSG-Keeper Hammerschmidt beim Schuss von Maximilian Popp eine erste Bewährungsprobe.

Mit einem etwas zu forschen Körpereinsatz hatte Andreas Schaller den Freistoß verursacht, den Kirsch zum ersten RuppertsgrünerTreffer nutzte. Dabei standen Gegenspieler in der Mauer, was jetzt nicht mehr erlaubt ist.

Das 2:0 basierte auf einer kleinen Unachtsamkeit von Michael Keil. Doch danach zeigte das Riedel-Team sein wahres Gesicht. Aggressive Zweikämpfe, Balleroberungen und schnelles Passspiel. Der Gegner lief hinterher und konnte sich nur noch mit Fouls helfen. Einen Freistoß aus fast unmöglicher Position netzte Thomas Schröter mit Hilfe des Torhüters ein.

In der zweiten Halbzeit steigerte sich der FSV noch einmal. Schaller nach Urlaub in Topform, die Außenbahnen funktionierten, die Chancen waren da. Und wie ist es am Ende im Fußball oft ist, der Gegner nutzte einmal seinen geringen Freiraum zum vor entscheidenden 3:1, ehe Schaller in der Nachspielzeit noch für den Anschlusstreffer sorgte.
Christian Riedel, Trainer Weischlitz: „Es klingt komisch, aber bei dieser Niederlage kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben über 60 Minuten den Gegner im Sack gehabt, spielerisch und kämpferisch uns in diese Partie gebissen, taktisch klug agiert, das einzige Manko war die Chancenverwertung. Solche Auftritte wünschen wir uns mehr, nur mit positiveren Ausgang.“