
Jetzt ist die neue Spielgemeinschaft perfekt! Wie FuPa bereits am vergangenen Samstag vermeldete, gibt es ab der kommenden Saison eine neue Kooperation im Sportkreis Höxter – die SG Marienmünster/Rischenau. Das gaben die SG Kollerbeck/Rischenau und die SG Altenbergen/Vörden am Dienstagabend bekannt.
„Wir sind bereits seit gut zwei Jahren in Gesprächen und im regelmäßigen Austausch mit Kollerbeck gewesen. Nun ist die Zeit gekommen, den Schritt einer großen Spielgemeinschaft zu gehen. Wir wollen allen Spielern und gerade den Jugendspielern aus der Region eine Perspektive bieten“, sagt Robin Kreimeyer, zweiter Vorsitzender des SV Altenbergern, im Gespräch mit FuPa.
Mit drei Teams geht die neue SG ab der nächsten Serie an den Start. Das Aushängeschild ist weiterhin in der A-Liga aktiv. Zudem soll es jeweils ein Team in der B- und ein Team in der C-Liga geben. Die Erste und Zweite werden im Sportkreis Höxter auflaufen, die Dritte im Kreis Detmold.
Als Ziel nennt die SG besonders die Nachwuchsförderung. Man wolle die neue Einheit als Anlaufstelle der Region entwickeln. „Junge Spieler aus der Region sollen nach der Jugend nicht zu anderen Vereinen abwandern. Wir haben durch die drei Senioren-Teams für jeden Spieler einen Platz. Die Spieler können sich über die C- oder B-Liga für die A-Liga empfehlen“, betont Kreimeyer. Kolerbecks Vorsitzender Bernward Brisgies ergänzt: „Man muss sehen, dass man zukünftige Angebote für die Kinder bereithält.“
Durch den neuen Zusammenschluss zählen die Teams in ihren Ligen ganz sicher zur Spitze. Andreas Niemann, Trainer der ersten Mannschaft, freut sich schon auf die große Auswahl an Spielern: „Erstmal muss es wieder losgehen. Aber natürlich gibt die neue SG uns nochmal einen Schub. Ich muss jetzt die ersten Einheiten auf dem Platz abwarten und werden dann entscheiden, wer dem Kader der Ersten angehört.“ Klar ist: Der Kader bleibt fast komplett zusammen. Nur Dominik Abitz und Jens Eppler hören altersbedingt auf.
Auf welchen Plätzen die Teams in Zukunft spielen, ist noch nicht genau geklärt. Dies wolle man von dem Spielplan abhängig machen. Der große Wunsch dabei: Den Zuschauern attraktiven Fußball bieten. „Die Vereine arbeiten im Jugendbereich schon seit über 20 Jahren erfolgreich zusammen. Ich sehe es als Chance für alle und richte dort auch den Blick in die Zukunft. Mit Kollerbeck, Rischenau und Vörden haben wir tolle SG-Partner. Die Mischung stimmt“, betont Kreimeyer.
Ganz geklärt ist noch nicht, welche Trainer an der Seitenlinie stehen werden. Niemann für die Erste ist fix, die Dritte trainiert Falk Ritter. Für die Reserve sucht die SG noch einen Coach. Eine Vollzugsmeldung ist in Kürze zu erwarten.