»Vielversprechende Perspektiven« - Habischried gibt Gas
Geißkopfkicker wollen kurzfristig die Kreisklasse halten und mittelfristig vorne mitspielen +++ In Winter-Neuzugang Zdenek Kasyk ruhen große Hoffnungen
von Thomas Seidl · 23.01.2018, 14:03 Uhr · 0 Leser
Zdenek Kasyk (li.) wechselt als Hoffnungsträger zum SV Habischried F: WeidererDer SV Habischried ist ein kleiner Verein aus dem Landkreis Regen, der sich in den letzten Jahren durch seine vorbildliche Jugendarbeit einen Namen gemacht. Unter der Regie des unermüdlichen Jugendleiter Armin Wurm, der fast alle Mannschaften selbst coachte, stieg die U17 unter anderem in die Bezirksoberliga auf und vor allem in der Halle sorgte der Nachwuchs der Geißkopfkicker wiederholt für Furore. Im vergangenen Sommer schafften nun auch die "Erste" der SVler nach jahrelanger Durststrecke den Sprung in die Kreisklasse. Dort rangiert der Neuling zur Winterpause auf einem ordentlichen neunten Rang. Der Vorsprung zur Relegationszone beträgt allerdings nur einen Zähler.
"Wir sind in der Vorsaison doch etwas überraschend Meister geworden. Den Kader haben wir nur durch eigene Nachwuchsspieler ergänzt und nicht nur deshalb bin ich nicht unzufrieden. Mit unserer Zwischenbilanz können wir leben, zumal alle Spieler gut mitziehen und die Trainingsbeteiligung lobenswert ist", meint Habischrieds Spielertrainer Florian Ebner, in dessen Team Youngsters wie Marco Lippl, Tobias und Florian Kollmer sowie Aaron und Alexander Wartner bereits feste Größen sind.
"Die tolle Jugendarbeit von Armin Wurm macht sich mittlerweile bezahlt. Es rücken in den kommenden Jahren noch weitere Talente nach und der Verein hat eine vielversprechende Perspektive. Deswegen ist es enorm wichtig, dass wir die Klasse halten", weiß Übungsleiter Ebner.
Ebner: »Zdenek hat eine gute Vita und wir versprechen uns von ihm natürlich einiges. Es wäre aber ein Fehler, zu glauben, dass er uns im Alleingang zum Klassenerhalt schießen wird.«
Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der Sportverein mit dem tschechischen Angreifer Zdenek Kasyk verstärkt. Der 24-jährige Futsalspezialist spielte im vergangenen Halbjahr für den Oberpfälzer Kreisligisten SG Regental und erzielte dort immerhin zehn Treffer. Im Landkreis Regen ist der Stürmer kein Unbekannter, der Wirbelwind spielte bereits für den SC Zwiesel und den SV Prackenbach. "Zdenek hat eine gute Vita und wir versprechen uns von ihm natürlich einiges. Es wäre aber ein Fehler, zu glauben, dass er uns im Alleingang zum Klassenerhalt schießen wird", warnt Übungsleiter Ebner. Neben Kasyk wurde mit Marco Winter (21, SV March) ein weiterer Keeper verpflichtet. Geklärt ist auch eine andere Personalie: Eigengewächs Florian Ebner wird auch in der kommenden Saison Spielertrainer bleiben.